lautenist (lautenist) wrote,
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Neulich so zu sexuellen Übergriffen

Warum ich die modernen Feministinnen nicht mag?

Sie zerstören Menschenleben (klar - es sind ja nur Männer *kopfschüttel*) auf der Basis von unbewiesenen Anschuldigungen.

Auch das Aushängeschild der Deutschen Variante der Hexenjagd musste nun zurückrudern - Dieter Wedel mag ein Choleriker sein und sein Umgang mit Menschen derbe. Vielleicht ist er unsympathisch. Aber: Es finden sich keine Belege für sexuellen Missbrauch, wie die Bavaria inzwischen einräumen musste.

Auf den Prozess von James Levine gegen die New Yorker Met bin ich sehr gespannt. Das amerikanische Recht hat unter Obama die fragliche Entscheidung getroffen, in Missbrauchsfällen mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten zu dürfen/müssen. Dass das gängigen Rechtsprinzipien widerspricht ist offensichtlich, macht für mich den Fall von Levine aber spannend. Dazu kommt, dass die zentralen Missbrauchsvorwürfe sich auf Ereignisse von vor 50 Jahren beziehen. Es ist nun schwer, Vergleiche zu finden, um deutlich zu machen, wie entfernt die Vorwürfe sind - wenn die damals nach amerikanischem Verständnis jugendlichen möglichen Opfer wirklich das Drama einer Vergewaltigung erlebt haben sollten kann es durchaus sein, dass sie auch heute noch darunter leiden. Da wird ein Gericht urteilen müssen. Spannend ist es trotzdem, vor allem, da der Missbrauch auch in diesem Fall maximal in der Besetzungscouch gelegen haben soll. Also dem, was in amerikanischem Verständnis ein Deal ist.
Man muss sich ja klar machen, dass es darum geht, ob ein unmorialisches Geschäft strafbar sein kann. Und das nach 50 Jahren. Und dazu kommt das Problem des Nachweises, dass die Gegenleistung, also die Bezahlung für diesen Deal tatsächlich illegal war und stattgefunden hat.
Nur um es klarzustellen: Ich finde solche Deals eine Schweinerei. Wer seine Machtstellung ausnutzt ist ein Schwein. In den betroffenen Geschäftsfeldern (Show-Biz) scheint es allerdings üblich zu sein. Die meiner Meinung nach einzig sinnvolle Reaktion darauf wäre gewesen, den Stinkefinger zu zeigen. Als Lehre könnte man nun versuchen, Positionen und Situationen, in denen es zum Missbrauch von Macht kam zu kontrollieren. Es sollte ja schon Aufgabe der Gemeinschaft sein, Schwächere zu schützen und sie nach Möglichkeit gar nicht in die Situation kommen zu lassen, in der sie zwischen Job zum Preis sexueller Dienstleistung und dem Stinkefinger entscheiden müssen. Das erscheint mir der deutlich sinnvollere Weg als einen miesen Charakter strafbar zu machen.

Tags: gedanken, meinung, schweinschen schlaus weisheiten, thomas mental chaos
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