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Wochenendbericht

Freitag traf Donatella, eine langjährige Lautenistenfreundin aus Mailand ein, um mich zu besuchen. Zunächst wollte ich sie in Luzern abholen, doch sie traf vorab noch einen anderen Bekannten, der in Sarnen lebt, so dass wir uns dort am schönen Seefeld trafen, wo Arno (ihr Bekannter) noch Tipps für mögliche Ausflüge gab (der Ausflug nach Flüeli-Ranft, und mit ihm mein heutiger Muskelkater, geht auf sein Konto).
Anschliessend fuhren wir nach Lungern, wo Donatella sich einrichtete und ich mit ihr anschliessend etwas am See entlang ging, eigentlich mit dem Ziel in die Cantina zu gehen, einem wunderbaren Restaurant, welches in einem Stollen im Berg angesiedelt ist. Einsetzender Regen sorgte allerdings dafür, dass wir es uns im ebenfalls guten Restaurant am Campingplatz gemütlich machten und dort assen, bevor wir zurück gingen und den Abend mit Plaudereien und Lautenduetten (auf dank dem Wetter nahezu unstimmbaren Lauten) beschlossen.

Für den Samstag hatte ich ein etwas umfangreiches Programm vorgesehen. Mit der Rothornbahn auf das Brienzer Rothorn und anschliessend, dem Wunsch Donatellas gemäss, noch in die Aareschlucht. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los, wir kamen pünktlich an, als die Bahn abgefahren war, so dass wir noch etwas am Ufer des Brienzer Sees entlang spazierten, wo Holzbildhauer ihre Werke zeigten.













Die Fahrt mit der Dampfbahn nach oben war wie immer, schön, gemütlich und doch kam man aus dem Schauen nicht heraus. Und die Aussicht oben auf dem Berg … schaut selbst!


Die Dampfeisenbahn





Blick vom Rothorn auf den Brienzer See




Eiger, Mönch und Jungfrau


Alpdohle



Der Weg vom Berg hinunter war ebenfalls sehr entspannend. Glücklicherweise war die Bahn auf beiden Fahrten nicht so voll, so dass sich meine Planung bewährt hat. Die Bahn sieht 8 Leute pro Abteil vor, doch mit 6 Personen pro Abteil ist sie eigentlich gut gefüllt und jeder Fahrgast kann die Fahrt noch geniessen.

Nach Kaffee und Kuchen in Brienz (eine sehr gute Idee von Donatella) ging es nach Meiringen und in die Aareschlucht. Auch wenn ich schon oft dort war – sie ist immer wieder ein Erlebnis. Dieses Mal fanden sich in ihr, sehr zu meiner Überraschung, sogar Gemsen in ihr.












Zum Abendessen startete ich einen neuen Versuch, die Cantina zu erreichen – dieses Mal standen wir vor verschlossenen Türen: Betriebsferien. Genau dieser Samstag war der erste Tag ihrer Betriebsferien!

Den Sonntag verbrachten wir in Flüeli-Ranft, dem Heimat- und Wirkungsort einer der Schweizer Nationalheiligen: Von Bruder Klaus (Nikolaus von Flüe). Der Besuch seiner malerisch im Tal gelegenen Einsiedlerei mit angeschlossener Kapelle ist eindrucksvoll, der Ort wunderschön. Allerdings ist der Abstieg und vor allem der Aufstieg ins Tal nicht ganz unanstrengend.
























Anschliessend hatten wir noch etwas Zeit, durch Luzern zu streifen, bis Donatellas Zug ankam, der sie wieder nach Mailand brachte.
Dort entdeckte Donatella ein für Lautenfreunde interessantes Motiv:


Damit ging ein wunderschönes Wochenende zuende, das mir – und hoffentlich auch Donatella – viel Spass gemacht hat und mit vielen schönen Erlebnissen gefüllt war, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Tags: laute, lute, trivia, trivia photography lute
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