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Back again - to stay

Nachdem ich auf der Suche nach einem alten Gedicht durch die LJ-Einträge der vergangenen Jahre geblättert habe  stellte ich fest, dass diese Art digitales Tagebuch seinen Charme hat. Auch wenn die Anteilnahme wahrscheinlich auch in Zukunft nicht viel grösser sein wird als in der Vergangenheit möchte ich in Zukunft hier wieder aktiv werden. Allerdings werde ich die Mehrzahl der Einträge auf Deutsch verfassen, was mir doch leichter fällt als in Englisch zu schreiben, was bei meiner vermuteten Leserschaft die Minderheit sein sollte.

Warum war ich so inaktiv?
Wie immer kamen wohl ein paar Sachen zusammen.
Beruflicher und persönlicher Art.

Dass ich die Anstalt, der einige der letzten Einträge gewidmet waren inzwischen verlassen habe und in die landschaftlich wunderschöne Innerschweiz sowohl vom Wohn- als auch Arbeitsort gewechselt bin dürften diejenigen, die mich kennen, schon wissen.
Mit dieser neuen Stelle war eine Einarbeitungsphase verbunden, die ruppiger verlief als ich das von früheren Stellenwechseln kannte. Üblicherweise fällt es mir nicht schwer, mich in ein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten – und auch hier fiel es nicht wirklich schwer, die neue technische und inhaltliche Umgebung kennenzulernen und zu lernen, mit ihr umzugehen. Doch der Formalismus ist sehr ausgeprägt. Und damit hatte ich Mühe – und habe es noch immer. Aber man arrangiert sich ….
Diese Anfangszeit war natürlich belastend, so dass mir der Sinn nicht danach stand, aus meinem Leben zu berichten.

Auf persönlicher Ebene kamen dazu Krisen mit einer Freundin, die sich über mehr als das letzte Jahr verteilten, ein ständiges Auf und Ab im Verhältnis, was aber ebenfalls zu persönlich war, um darüber mehr zu erzählen, als es sich in einem Zweizeiler auf Facebook machen lässt. Dieses Problem hat sich nun dadurch erledigt, dass die Freundin von heute auf Morgen den Kontakt vollständig abgebrochen hat. Dazu später mehr.

Was mich ebenfalls sehr stark beschäftigt hatte und sehr getroffen hat, war der Tod von zwei sehr guten Freunden im Abstand von etwa einem halben Jahr.  Es ist auch jetzt noch so, dass ich nicht klar formulieren kann, was diese Todesfälle in mir auslösten. Doch sowohl Szenen von den Beerdigungen als auch Erinnerungen an die Zeit mit ihnen sind seither präsent. Täglich und sehr intensiv. Auch diese Erfahrungen werde ich später versuchen, in Worte zu fassen, auch wenn ich mir noch nicht vorstellen kann, wie ich das Gefühlschaos, welches in mir herrscht beschreiben kann.

Wie Ihr seht gibt es einiges aufzuarbeiten – und auch das aktuelle Leben möchte ich nicht vernachlässigen.
Das gestrige Halbfinale des gewesenen Grand Prix (oder heutzutage ESC) in Baku zum Beispiel, welches musikalisch nichts bot ausser Gelegenheit zu lästern und jungen Mädchen in möglichst kurzen Röcken bei Gesangsversuchen zuzuschauen. Dennoch war der russische Beitrag ein echter Hingucker J  

Tags: livejournal, thomas mental chaos
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