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November

Hi all those people out there.

Oh yes! I'm still there and I am still busy with what I am used to do. Playing my lutes, taking photos, writing pointless stories or poems.
Additionally this month I was terribly busy trying to find a new job. I didn't remember it being so time consuming. Alas! Finally I have some offerings and the only thing which remains ist to quit the old job and to sign a new contract.

On the private side there is much happening, too. But actually nothing is clear and I am afraid even I don't know myself what's going on. Watch this space - I'll keep you informed xD

Today somehow I found this german baroque poem:
Vergänglichkeit der Schönheit
Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-79)
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Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand
Dir endlich1 mit der zeit um deine brüste streichen
Der liebliche corall der lippen wird verbleichen;
Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand

Der augen süsser blitz  die kräffte deiner hand
Für welchen solches fällt  die werden zeitlich weichen
Das haar  das itzund kan des goldes glantz erreichen
Tilgt endlich tag und jahr als ein gemeines band.

Der wohlgesetzte fuß  die lieblichen gebärden
Die werden theils zu staub  theils nichts und nichtig werden
Denn opffert keiner mehr der gottheit deiner pracht.

Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen
Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen
Dieweil es die natur aus diamant gemacht.


To proove I'm still playing the lute here a piece we are practicing as an encore. It's a musical theme "The beauty and the beast"


Today I walked around my hometown. I love the combination of snow and sun (who not?) and took some photos:






a couple of birds:













Another one by the same poet:
Beschreibung vollkommener Schönheit

Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-79)
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Ein Haar, so kühnlich Trotz der Berenice spricht,
Ein Mund, der Rosen führt und Perlen in sich heget,
Ein Zünglein, so ein Gift vor tausend Herzen träget,
Zwo Brüste, wo Rubin durch Alabaster bricht.

Ein Hals, der Schwanenschnee weit, weit zurücke sticht.
Zwei Wangen, wo die Pracht der Flora sich beweget,
Ein Blick, der Blitze führt und Männer niederleget,
Zwei Armen, derer Kraft oft Leuen hingericht,

Ein Herz, aus welchem nichts als mein Verderben quillet,
Ein Wort, so himmlisch ist und mich verdammen kann,
Zwei Hände, derer Grimm mich in den Bann getan

Und durch ein süßes Gift die Seele selbst umhüllet,
Ein Zierat, wie es scheint, im Paradies gemacht,
Hat mich um meinen Witz und meine Freiheit bracht.


So please stay in tune and enjoy the season.

Tags: fotography, laute, lute
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