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Schweizbesuch

Am Sarner Seefeld
Am Sarner Seefeld

Nachdem mir gedämmert war, daß ich ja geimpft bin und darum relativ sicher in die Schweiz und auch wieder zurück kommen würde wartete ich noch auf eine halbwegs stabile Wetterphase und dann ging es los in die alte Heimat.
Vor allem Freunde wollte ich besuchen, aber auch ein paar Touren mit dem Roller fahren. Nicht alle konnte ich fahren, da ein Tag komplett in Regen und Schnee versunken sind. Und leider hat es auch nicht geklappt, Sibylle zu treffen. Aber Sonja und ihre Familie konnte ich für Brunch, einen Ausflug auf die Rigi und ein Z'nacht am Sarnener See treffen und auch Patricia und Gregor, mit denen ich einen angenehmen Regentag verbrachte.
Wie es sich gehört für "Reisen a la Thomas" war schon die Hinreise Teil des Urlaubs, auch wenn Schwarzwaldhochstraße und Panoramastraße sich nur im Nebel zeigten. In Donaueschingen, wo ich übernachtete, war wieder schönes Wetter und ich konnte den Donauursprung wie geplant besuchen. Auch die Rückreise über die Geburtsstadt Hermann Hesses, Calw, war schön. Daß man entlang der Badischen Weinstraße kaum mal eine Weinrebe sieht, fand ich überraschend. Die Straßensperrungen mit mies beschilderten (wenn überhaupt!) Umleitungen extrem nervtötend. Kurz vor Ende der Reise, in Rüsselsheim, fluchte ich über eine nicht vorhandene Umleitung, die mich sicher mehr als eine Stunde gekostet hat. Generell war der Rückweg dank dieser miesen Planung der Verwaltungen fast doppelt so lang wie geplant: in Zeiten, in denen man auf den Kohlendioxidausstoß achtet und auch zur Schonung einer verkehrslärmgeplagten Bevölkerung wäre etwas mehr Bedacht bei der Baustellenplanung hilfreich.
Der Roller hat sich gut bewährt und auch ich gewöhne mich immer mehr an ihn. Sehr bequem! Mit der SH150 hätte ich, genauer mein Hintern, die Fahrt nicht überstanden, das Mäxchen und ein Gelkissen ließen meinen Hintern die über 500 km für An- und Rückreise aber klaglos überstehen.
Die Regenklamotten sind leider qualitativ nicht ganz so der Hit. Sie halten zwar den Regen ab, aber irgendwann sind sie doch nicht mehr dicht, vor allem die Hose. Nicht schlimm, aber ich habe bedauert, für diesen Fall keine Ersatzhose eingepackt zu haben. Die Sommerhandschuhe waren okay, aber die Temperaturen gingen runter bis auf 6 Grad: da wären die wärmeren Handschuhe besser gewesen. Auch wärmere Schuhe wären dort angesagt gewesen. Alles noch im grünen Bereich, aber bei einer nächsten Tour sollte ich daran denken.
Alles in Allem war die Reise fantastisch und mit 5 Tagen sehr gut in der Zeit. Es hätte nicht weniger sein sollen oder ich hätte die Autobahn nehmen müssen (ein kurzes Stück bin ich mal gefahren. Der Roller schwimmt sehr gut auch im schnellen deutschen Autobahnverkehr mit — es macht halt keinen Spaß, Autobahn zu fahren). 

Vierwaldstätter See
Vierwaldstätter See

Vielleicht gibt es in diesem Jahr noch eine Gelegenheit, ein verlängertes Wochenende mit dem Roller unterwegs zu sein. Sowohl die Rhön als auch die Lüneburger Heide fände ich ein schönes und lohnendes Ziel. Das eine mehr zum Fahren und wegen der Landschaft, das andere vor allem wegen der schönen Städtchen.


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