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Impfungen in den USA und die weiteren Aussichten

In der FAZ fand sich dieser interessante Artikel: 


Interessant auch die Graphik am Ende, die Schweden und den USA die schlechteste Corona-Politik nahelegt: Beide Länder haben sehr auf eine möglichst weitgehende Beibehaltung des normalen bürgerlichen Lebens gesetzt. Litten in den USA und Schweden 10% der Bevölkerung an einer Infektion waren es in Deutschland ca. 4,5% und in Südkorea sogar nur 0,3%. 

Die Überschrift ist etwas überzogen, finde ich. Biden kotzt gerne groß - wenn auch nicht ganz so realitätsfern wie sein Vorgänger. Daß die Impfkampagne irgendwann stocken würde war abzusehen. Überzeugen hilft, nicht irgendwelche Marketingaktionen wie eine Lotterie. Sie wird auch hierzulande stocken, wenn auch der Anzahl derer, die sich nicht impfen lassen wollen oder können hier etwas geringer sein dürfte. Der Rest wird die Seuche bekommen, daran sterben oder zumindest für die aktuelle Variante immun sein. Die absehbar kommende 4.Welle wird das dann bis Ende des Jahres/Anfang nächsten Jahres erledigen.  

Was mir Sorgen bereitet ist der Schaden, den Gesellschaft und Demokratie erlitten haben. Auch das komplette Fehlen eines Ausstiegsszenarios und die fehlende Aussicht, daß die im Zusammenhang mit dem nicht erklärten, aber faktisch bestehenden Notstand, erlassenen Gesetze überprüft werden dürfte problematisch werden. 

Weiterhin ist die Prognose nach der anstehenden Wahl düster. Keine einzige Partei kann überzeugen, weder im Ziel noch im Weg dahin. Alles in Allem haben wir keinen Grund, überheblich auf die USA zu schauen. 


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