lautenist

gesehen: the Serpent

dankenswerterweise hat mir mein Sohnemann erlaubt, ein bißchen Netflix zu schauen. Ein paar Serien wollte ich ja wirklich schauen, wie zum Beispiel "Years & Years" und "Stranger Things", die auch beide sehr sehenswert sind. Mehr oder weniger wegen einiger Szenenfotos, die versprachen, die 70er würden in der Serie sehr gut wiederaufleben, habe ich mir die Serie "The Serpent" (auf Deutsch "Die Schlange") angeschaut. Daß Jenna Coleman, Companion von Doctor Who und die junge Queen Victoria in den entsprechenden Serien, mitspielt, hat dabei natürlich nicht geschadet. 

Die 8-teilige Miniserie basiert auf wahren Gegebenheiten um den Serienmörder Charles Sobhraj.
Die Geschichte selbst ist nett verfilmt und spannend erzählt. Einzig die vielen Zeitsprünge finde ich unnötig und verwirrend. Was die Serie wirklich auszeichnet ist die Fotographie, die ich tatsächlich herausragend finde. Die 70er werden wieder zum Leben erweckt

Die Serie breitet die brutalen Morde glücklicherweise nicht in Splattermanier aus, aber doch kann man das Grauen nachempfinden. Ich mußte oft an Adolf Eichmann denken, auch wenn Sobhraj natürlich mehr von einem Sunny- oder Playboy hatte, doch die gefühllose Selbstverständlichkeit, mit der er mordete macht ähnlich fassungslos wie die des Bürokraten Eichmann. 

Wie gesagt: eine Empfehlung meinerseits. Abzüge gibt es von mir nur für die nervigen Zeitsprünge.

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