lautenist

Brot backen im Römertopf

Ich habe die meiste Zeit der Pandemie mein eigenes Brot gebacken. Ein einfaches Brot, das schnell geht und eigentlich immer gelingt (https://lautenist.livejournal.com/224494.html). An der Kochecke dieses Tagebuches spare ich letztens ja etwas. Das bedeutet nicht, daß ich nicht mehr koche und neues ausprobiere sondern eher, daß ich mit den Fotos meiner Ergebnisse nicht zufrieden bin. Essen ist zum Essen da! Und muß nicht gut aussehen — in meinem Single-Haushalt jedenfalls. Ich finde den Aufwand, den die Kochblogs betreiben, um ihre Gerichte schön in Szene zu setzen, toll. Aber da ist auch schon das Problem: Aufwand. Der Single will schnell und einfach gemachtes Futter, das aber in Bezug auf Geschmack keine Kompromisse eingeht. In meinem Fall schaue ich auch noch etwas darauf, daß es auch halbwegs gesund ist Man muß es nicht übertreiben! Und was als gesund angesehen wird scheint auch der Mode zu unterliegen. Doch ein paar Parameter erscheinen mir konstant und darauf achte ich: Fleisch, vor allem rotes Fleisch, nicht bis zum Exzess. Es gibt fleischlastige Gerichte und auch die esse ich, aber generell darf es auch mal fleischlos sein und wenn Fleisch, dann nicht in rauen Mengen (außer beim BBQ). , viel Gemüse und dabei möglichst bunt. Rot und Grün sollten vorkommen. Damit erzeugt man schon die Basis für gesunde Ernährung. Nudeln sollte man nicht zu oft futtern, einmal die Woche sollte es Fisch sein und etwa 2 oder 3x fleischlos, nicht an der Qualität der Zutaten sparen ... es sind nur wenige Regeln, aber ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht.

Nach Weihnachten wurde ich faul und habe Brot im Supermarkt gekauft. Das schmeckt aber nicht wirklich. Zum Bäcker wollte ich aber auch nicht. Also muß ich doch wieder selbst aktiv werden. Ich habe ein neues Rezept ausprobiert — und zwar habe ich im Römertopf Brot gebacken. Mein Rezept basiert auf einem aus einem Buch, aber da ich es deutlich abgewandelt habe kann ich es weitergeben.

300g Roggen- und 300g Dinkelmehl mit 3 TL Salz mengen. Ein Päckchen Trockenhefe darunter mischen.
Ca. 500 ml lauwarmes Wasser und eine Packung (75g) Fertigen Natursauerteig sowie einen guten Speuz Honig/Ahornsirup/Agavendicksaft mischen.  Das Ganze zum Mehl geben und mit einem Kochlöffel zu einem Teig rühren.
Den Teig zugedeckt 18 Stunden gehen lassen (er sah nach 12 schon okay aus — ich war aber unterwegs und habe noch Zeit dazu gegeben).
Den Römertopf wässern (halbe Sunde bei einem relativ neuen, den alten meiner Mutter wässere ich etwas länger). Abtrocknen und mit Backpapier auslegen. Mit etwas Mehr ausstreuen, Den Teig reingeben und ca. 100g Sonnenblumenkerne drüber streuen und etwas eindrücken. Den Teig mehrmals einschneiden.
Den Römertopf auf der tiefsten Rille in den kalten Ofen stellen und bei 200 Grad 90 Minuten backen. Anschließend den Deckel abnehmen und das Brot in 10-15 Minuten braun backen.
Fertig und lecker 

So kam das Brot aus dem Ofen
So kam das Brot aus dem Ofen
Der Anschnitt
Der Anschnitt

Ich war auch schon mal hübscher — und hatte mehr Haar.
Ich war auch schon mal hübscher — und hatte mehr Haar.

Beim Blumengießen meiner Mutter hatte ich mich mal auf die Waage gestellt (fragt nicht — ich bin nun mal so ein Chaot) und habe das Ergebnis erst einmal nicht geglaubt. Knapp 10 Kilo weniger seit dem letzten Mal (auf der Waage) und das war so Anfang Dezember, also 4 Monate her. Das Ergebnis hat dann ein paar Tage später meine Waage bestätigt. Nun, kaum 2 Wochen später, sind es bereits mehr als 15 Kilo weniger. Das ist wohl krankheitsbedingt (starkes Zu- oder Abnehmen ist eines der Symptome) — aber noch stört mich das nicht. 

Hatte ich schon von meinem ersten Corona-Test berichtet? Die armen Wutzchen, die das täglich über sich ergehen lassen müssen, tun mir leid. Angenehm ist das wirklich nicht (Würgreiz ist das Mindeste, was man zu erdulden hat)

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