lautenist

Modellregion Tübingen

Es sieht ungewohnt aus in Tübingen. Dabei war das einmal normal. Man sollte dabei aber auch nicht vergessen, daß es sich um ein Experiment handelt, das auch in's Höschen gehen kann. Die Tübinger und die, die dort nun ungebremst dem Kommerz frönen und endlich die Kneipen bevölkern können, sind menschliche Versuchskaninchen.  Wer's mag ...

Ich sehe das ja als eine Glaubenssache an: die Tübinger (also der Palmer) glauben an die Tests und die digitale Kontrolle und an etwas, was in der Pandemie erwiesenermaßen verloren ging: den Verstand der Menschen.

Ich selbst glaube ja, Tests könnten als Eintrittskarte für Konzerte, Theater etc. funktionieren. Aber nur, wenn die Veranstalter diese Tests durchführen und belegen. Außengastronomie etc. könnte man wegen mir sowieso aufmachen. Viele der Maßnahmen sind ja nur der Hysterie geschuldet und können ohne Schaden eingestellt werden. 

Die Vorgehensweise begünstigt Betrug und kann eine neue Form des Schwarzmarktes erzeugen.
Auch hier das Beispiel eines Verhaltens, das durch das naive Vertrauen in die Menschheit begünstigt wird. Quasi der Beleg zu meiner oben aufgestellten Skizze, wie es funktionieren könnte.
Die Idee einer App, die das Testergebnis speichert und als QR-Code abrufbar macht klingt ähnlich verführerisch, ist aber mindestens genauso betrugsanfällig. Geben wir halt das Handy mal weiter .... klar, kann man auch da prüfen, aber das ist so aufwendig, daß es niemand machen wird. Und letzten Endes vom Aufwand her nicht günstiger sein dürfte, als direkt beim Eintritt zu testen. Klar! Die Leute, die gerne bummeln würden und von Geschäft zu Geschäft pilgern haben gelitten — aber ist das wirklich notwendig? Das haben wir nun davon, daß die Politik meint, ihr Verkacken beim Impfen durch Testen kompensieren zu können. 

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