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Gemeinheitsgen

Gemeinheitsgen, das (ingenium sordidi , kurz i-s-Gen). Ein kürzlich durch den russischen Wissenschaftler Wladimir Tschrnienkow entdecktes Gen.

Versuchsreihen an renommierten Instituten bestätigen die Existenz dieses Gens. Da es sich nur bei bestimmten Gruppen nachweisen lässt wird eine seltene Mutation vermutet. Damit handelt es sich um eine Variation der sogenannten Onkogene.  Der Name Sordidigenum ist dabei, sich als Bezeichnung für diese Klasse Gen durchzusetzen.

Geschichte

Erstmals nachgewiesen werden konnte das Gen innerhalb der Familie Petrov, denen ein suchtartiges Streben nach Gemeinheiten nachgesagt wurde.
Es wird vermutet, dass dieses Gen im altnordischen Volk verbreitet war und über die Waräger und daraus enstehend die Bojaren ihren Weg in die Ukraine fanden.


(Bildnis der Anna Petrova - nachweislich am s-i-gen -defekt erkrankt)

Anlass zu dieser Annahme gaben unter anderem die zu beobachtenden Temperamentsausbrüche, wie sie analog auch von Berserkern beschrieben wurden. Dies würde die bisherige These von der Trance im Drogeneinfluss widerlegen.
Ein empirischer Beweis ist noch desiderat.

Wirkung

Ist das i-s-Gen aktiviert äussert sich das bei den Befallen in dem Zwang, verbale und nonverbale Gemeinheiten zu produzieren. Typisch ist ein vermindertes Schuldbewusstsein und elitärer Stolz auf den Defekt.

Vorsicht: Es ist das einzige als epidemisch angenommene Gen.  Die Ansteckungsgefahr bei Kontakt einer befallenen Person führte bislang zu der falschen Annahme, es könne sich nicht um einen genetischen Defekt handeln. Diese Annahme musste nach neuesten Forschungen revidiert werden. Es gilt: Äusserste Vorsicht beim Kontakt mit Befallenen!

Das i-s-Gen ist verantwortlich für die Produktion des Enzyms Sordidium, welches halluzinogene Wirkung hat.


(Strukturformel von Sordidium - man beachte die Ähnlichkeit zu Lysergsäurediethylamid)

in einigen Fällen konnte auch die verstärkte Ausschüttung von Mescalin beobachtet werden.


Strukturformel


Durch dieses Gemisch enstehen folgende Wirkungen:

  • Blockade des Parasympathikus (= Vagus und sakrolumbale Nervenfasern), genannt Vagolyse,
    • Beschleunigung der Herzfrequenz
    • Weitstellung der Bronchien
    • Weitstellung der Pupillen (vgl. auch Atropa Belladonna, Schwarze Tollkirsche)
    • Anregung der Schleimhäute in der Mundhöhle (lat. Cavum oris
    • Krampfartige Bewegungen des Musculus vocalis
    • Rauschartiges Verhalten in Perioden von 6 bis 9 Stunden
    • Hyperaktivität und innere Unruhe
    • Halluzinatorische Visionen und Traumbilder
    • Glücksgefühle
    • Depressionen

Ansicht der Manipulationen des Musculus Vocalis


lokales Vorkommen


Es wird von einem verstärkten Vorkommen dieses Defekts in der Gegend um Kiev berichtet sowie von einer lokalen Konzentration in Engelberg, CH.

Behandlung

Noch ist keine wirkungsvolle Therapie bekannt.
Tags: schweinschen schlaus weisheiten
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