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Laut meinem Doc soll ich aufpassen, weil meine Nerven halt nicht so tun, wie sie sollten. Da könnte ich mich verletzen, ohne es zu merken. Ja — das stimmt! Aber weniger cool als "der Germane kennt keinen Schmerz" ist, daß er den Schmerz sehr wohl kennt — bloß nicht mitbekommt, wann er sich wie verletzt hat.
Also: irgendwann vor etwa einer Woche muß ich meinen rechten Fuß mächtig zerdeppert haben. Seit Freitag Abend nun kann ich nicht mehr auftreten ohne Abzuheben wie eine Saturn V (falls sich noch jemand an die erinnert) — naja, wohl eher wie eine V2 im Teststadium

Das hat mich lahmgelegt. Viel mehr als zu lesen und dümmliche Filme zu schauen war nicht. Und jeden Tag die Hoffnung, daß es am nächsten Tag schon gehen werde. Ging es nicht. Heute immerhin konnte ich erstmal auftreten ohne abzugehen wie Stanley Beamish


Man muß sich die Chuzpe vorstellen mit der eine Bank verweigert, eine Generalvollmacht zu akzeptieren. Ich muß mal meinen Rechtschutz prüfen. Immerhin kann meine Mutter dank der Verweigerung der Bank ihre Rechnungen nicht bezahlen. Dafür sollten die doch eigentlich für die Kosten aufkommen müssen, oder? 

Und anstatt meinen Auftrag auszuführen machen Sie einfach etwas, was ich gar nicht will  ... naja - immerhin habe ich dadurch erfahren

a) daß ich das Sparbuch bei denen nicht aufgelöst hatte und

b) daß damehr als 2,50 drauf sind  (aber auch nicht so viel, daß ich es bedauern müßte, daß ich das vergessen hatte)


Gelesen habe ich in dieser Woche mehr als fast den ganzen Sommer über. Wenn ich dann endlich eine Position gefunden hatte, die schmerzfrei und komfortabel war ließ es sich gut lesen. Nur wehe, ich mußte auf's Klo oder jemand hatte angerufen. Es gibt Momente, da bin ich froh, alleine zu leben ... 

Die gelesenen Bücher waren aus der Rivers of London-Reihe — endlich bin ich so ziemlich aktuell (falls inzwischen nicht ein weiterer Band erschienen sein sollte). Die Novellas sind nicht ganz so gut, auch wenn ich die Idee, eine Novella in Trier spielen zu lassen, witzig fand. Mosel und Kyll als Genus Loci sind ... eigen.

Die Birnenfelder und Psalm 44 bespreche ich sicher mal getrennt. Über beide lohnt es sich, ein paar mehr Worte zu verlieren.


Da ich mich ja über Politik nicht mehr aufregen will und so halb im Liegen weder Laute spielen noch Ausflüge sonderlich witzig sind habe ich mich auch Rezepten gewidmet. Und nun backe ich mal nach einem anderen, schön einfachen und thomassicher (so verspricht es das Rezept wenigstens) Brot und Brötchen. 


Muß man sich reinziehen: Ohne Filter aufgenommen ist das — die Farben entstehen durch die Brände. Die Amis sind schon derbe gebeutelt zur Zeit.
Und dabei halte ich es noch lange nicht für ausgemacht, daß Trump abgewählt wird. Die Situation dort ist derzeit sowieso derart aufgeheizt, daß der Wahlausgang, egal wie es ausgeht, zu Konflikten führen muß: Ob es zu einer Sezession führt oder einem Bürgerkrieg? Oder noch schlimmer, daß Trump den Feind in bewährter Manier im Äußeren sucht, um die Reihen im Inneren hinter sich zu versammeln, ist noch offen, aber alle Szenarien, die mir einfallen, sind extrem besorgniserregend. 


An dem Thema Moria kommt man wohl nicht vorbei. Das war aber mit Ansage. Gestern war ich nur noch einmal mächtig empört, daß viele Dumpfbacken es immer noch nicht gerafft haben, daß dort Flüchtlinge sind und keine illegalen Einwanderer. Auch keine Asylbewerber. Das sind Menschen auf der Flucht, die von der EU in KZ-ähnliche Lager und unwürdigen Bedingungen gesteckt werden. Eine Schande — und wenn die SPD jetzt so tut als hätten sie ihre Menschlichkeit entdeckt sollte man doch mal schauen, wer gegen die Aufnahme besonders schutzwürdiger Geflüchteter gestimmt hat. Diese Heuchler!
Wie damals die Schande von Evian ... 

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