lautenist

Gendern ist einen nicht verstandenen Begriff nicht zu erklären, sondern einen neuen Begriff zu erfinden, der das Gleiche aussagt. 


Student*innen ist inhaltlich das Gleiche wie Studenten
Studierende sind nicht gleich Studenten (ein Student studiert nicht notwendigerweise)
"Studentinnen und Studenten" spricht die weiblichen Studenten und die Gesamtheit der Studenten an — also werden die weiblichen Studenten doppelt genannt. 

Das vermeintliche Argument der Sichtbarkeit in der Sprache ist Dünnsinn: die Differenzierung ist grade für das Femininum möglich (Studentin), für das Maskulinum müsste es erst erfunden werden (Studenter?).
"Claudia ist Student der Naturwissenschaften" ist gültiges Deutsch, genauso wie  "Claudia ist (eine) Studentin der Naturwissenschaften". Ist sie aktiv ist sie auch "Studierende" während Thomas "Studierender" ist. 

Die These, wonach das generische Maskulinum sprachlich diskriminierend sei, verweigert sich der Feststellung, daß das Wort "Student" sowohl männliche als auch weibliche Studenten meint indem es unterstellt, man verstehe nur männliche Studenten unter diesem Begriff. Durch inzwischen jahrzehntelange Wiederholung dieser Behauptung und die Anwendung wird langsam die Bedeutung verschoben. Dadurch entsteht tatsächlich eine Diskriminierung — des (männlichen) Studenten, weil immer die weibliche Form mit genannt wird, die generische Form, die alle meint, auch. Also "liebe (weibl + männl.) und weibl." .
Daneben gilt, daß die Gleichsetzung von generischem und biologischen Geschlecht nun mal eine (unbewiesene) Behauptung ist — als hätte der Mond einen Penis.

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