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Wochenendbericht

Am Freitag morgen ging es los mit dem Abenteuer eines Wochenendausflugs mit dem Roller.
Ich habe Satteltaschen und zunächst habe ich die gepackt, doch dann fand ich, das bißchen, was ich für das Wochenende brauche, paßt auch in eine Tasche, die ich auf dem Soziusplatz befestige. So habe ich das dann auch gemacht. Sicherheitshalber habe ich noch einen Rucksack mitgenommen für den Fall, daß ich mehr zurück brächte als ich auf dem Hinweg hätte. Aber tatsächlich habe ich nichts gekauft. Ich wollte gerne meiner Mutter und Freunden etwas mitbringen, aber ich bin nicht durch Orte gestreift — außer Bad Karlshafen und da war alles außer einem Café geschlossen — und habe so außer für das Tanken und das Parken an den Externsteinen kein Geld ausgegeben. Kosten der Reise (ohne Hotel) waren also etwa 20 Euro. Ich hatte ein paar Gaststätten gesehen, aber im Hotel hatte es eine wunderbare Speisekarte und der Koch war sehr gut! Dazu der traumhafte Ausblick über das Wesertal — da habe ich gerne ein Bierchen mehr getrunken und auf die Fahrerei zu einem Restaurant verzichtet. 

Blick vom Hotelbalkon
Blick vom Hotelbalkon

Ein mit Spannung erwarteter Aspekt der Reise war, wie sich ein Hotel wohl in Zeiten der Seuche darstellen würde. Würde es unangenehm sein? Würde man ständig mit Gesichtskondom herumlaufen müssen? Wie wären die anderen Gäste? Gäbe es eine erhöhte Verbreitungsgefahr der Seuche?
Diese Sorgen waren wohl unbegründet. Zumindest in diesem Hotel hatte es zwar einige Gäste, viele davon nur für eine Nacht, doch Abstand wurde von fast allen eingehalten. Lediglich ein paar jung-dynamische Radfahrer, die ihren Sportevent dort ausklingen ließen, stachen etwas heraus, waren aber dabei nicht gefährlich und hielten Abstand (bis auf die Bitte, daß ich ein Foto von ihnen vor dem Sonnenuntergang schießen solle)

An fast allen Stationen meiner Tour war ich ziemlich für mich. Meine Ziele waren zwar touristisch durchaus Highlights der Region, aber außer an den Externsteinen, wo es vor dem Regenguß so viele Leute hatte, daß ich schon abbrechen wollte, und einer größeren lärmenden Gruppe, welche die Ruhe des Urwaldes störte, war kaum jemand unterwegs. Ich bin oft dutzende Kilometer gefahren und habe kaum ein anderes Fahrzeug auf der Straße getroffen. Auch das war sehr angenehm.

Ein paar Stationen meines touristischen Programms habe ich verpaßt. Ich war mal wieder zu doof, die Notizen einzustecken und habe darauf vertraut, daß die Ziele vor Ort angeschrieben seien: Pustekuchen! Schloß Brake habe ich sogar gesucht, doch es fand sich kein Hinweisschild. In Schieder nun habe ich mich erinnert, daß ich etwas besuchen wollte, wußte aber nicht mehr, was es war und habe einen Hinweis gesucht. Doch einen Hinweis auf das Schloß fand ich nicht. So habe ich ein paar sicher lohnende Ziele verpaßt. Aber ich kann ja wieder mal hinfahren.

Die An- und Rückreise war eine sehr schöne Strecke — Danke kurviger! Ich selbst hätte nie eine derart schöne Strecke zustande bekommen. Im Vogelsberg allerdings hatte es ganze vier Straßensperrungen, die sehr ärgerlich waren. Die Beschriftung und Beschilderung der Umleitungen war in 3 von 4 Fällen eher unbrauchbar, so daß ich mich anhand der Karte orientieren mußte. Das sollte besser gehen! 


Über die einzelnen Stationen berichte ich noch getrennt, wenn ich die Bilder gesichtet habe. Gestern saß ich fast den ganzen Tag daran und habe nicht einmal die Hälfte gesichtet. Nun soll es ja sehr heiß werden, so daß ich wahrscheinlich tagsüber sowieso kaum etwas machen kann außer zu lesen und Bilder sortieren


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