lautenist

Odenwaldtour - silva odini (I)

nach einer längeren Zeit war ich mal wieder mit einer Freundin auf einer Fototour. Die ging mit dem Auto, klar! Was auch mal wieder nett war. Und es ging in den Odenwald. Mein Vorschlag Erbach mit der Porzellansammlung wurde durch den Eulbacher Park ersetzt, der sowieso auch auf meiner Liste stand. 

Bei schönstem Wetter bot schon die Fahrt einige schöne Ausblicke in den Odenwald. 

Rotmilan
Rotmilan
Lindenfels wirbt offenbar mit dem Lindwurm aus der Nibelungensage (Fafnir). Schließlich waren wir auf der Nibelungenstraße und ein Ort im Odenwald reklamiert für sich den Platz, an dem Hagen Siegfried ermordete
Lindenfels wirbt offenbar mit dem Lindwurm aus der Nibelungensage (Fafnir). Schließlich waren wir auf der Nibelungenstraße und ein Ort im Odenwald reklamiert für sich den Platz, an dem Hagen Siegfried ermordete

Das Jagdschloß Eulbach befindet sich im Privatbesitz der Grafen von Erbach und kann nicht besichtigt werden. Der Park dagegen schon. Und der lohnt sich!

das Jagdschloß - leider war es eingerüstet - es ist ein sehr großzügig angelegter Gebäudekomplex
das Jagdschloß - leider war es eingerüstet - es ist ein sehr großzügig angelegter Gebäudekomplex

Der Park kostet ein paar Euro Eintritt — der ist es aber wert

römische Funde sind in den Park integriert - hier ein Obelist
römische Funde sind in den Park integriert - hier ein Obelist
Rana esculenta - ein Teichfrosch
Rana esculenta - ein Teichfrosch
Wisent
Wisent
der Eingang zum Kastell Eulbach
der Eingang zum Kastell Eulbach
dto.
dto.
der Adel hat es ja mit der Jagd. Sicher war sie in der Vergangenheit oft notwendig, um überhaupt etwas auf den Tisch zu bekommen - und für den Adel Zeitvertreib und sorgte für eine Bereicherung der Speisekarte. Aber heute muß man den Sinn doch hinterfragen - außer dem Spaß am Töten, den Jäger empfinden müssen, werden vor allem wirtschaftliche Gründe genannt. Spaß am Töten zu haben ist moralisch verwerflich - vollkommen zweifellos. Wirtschaftliche Gründe können eher akzeptabel sein - das ist eine Abwägung. Ganz selten, fast nie, kann es vielleicht auch ökologische Gründe für eine Bejagung geben - in einem völlig aus den Fugen geratenen Ökosystem (etwa im Kanton Genf entstand nach dem Jagdverbot eine Wildschweinplage)
der Adel hat es ja mit der Jagd. Sicher war sie in der Vergangenheit oft notwendig, um überhaupt etwas auf den Tisch zu bekommen - und für den Adel Zeitvertreib und sorgte für eine Bereicherung der Speisekarte. Aber heute muß man den Sinn doch hinterfragen - außer dem Spaß am Töten, den Jäger empfinden müssen, werden vor allem wirtschaftliche Gründe genannt. Spaß am Töten zu haben ist moralisch verwerflich - vollkommen zweifellos. Wirtschaftliche Gründe können eher akzeptabel sein - das ist eine Abwägung. Ganz selten, fast nie, kann es vielleicht auch ökologische Gründe für eine Bejagung geben - in einem völlig aus den Fugen geratenen Ökosystem (etwa im Kanton Genf entstand nach dem Jagdverbot eine Wildschweinplage)
Die Eberhardsburg: im 19.Jahrhundert gehörte eine künstliche Ruinie dazu, wenn man keine echten hatte
Die Eberhardsburg: im 19.Jahrhundert gehörte eine künstliche Ruinie dazu, wenn man keine echten hatte
auf einer Insel in einem künstlichen See steht diese Kapelle
auf einer Insel in einem künstlichen See steht diese Kapelle
dort gibt es auch Frösche
dort gibt es auch Frösche
und Gänse
und Gänse
begrenzt wird der Park von einigen Gehegen, in denen Wild gehalten wird. Ich mag ja Wisente und schätze den ollen Grafen zu Sayn-Wittgenstein für sein Engagement, diese Art im Rothaargebirge wieder heimisch zu machen. Jäger und Bauern wehren sich gegen die Tiere - die Jäger wollen etwas zum Abballern haben und wollen die Verbißschäden nicht zahlen.  Und Bauern stört der Verbiss und gelegentlich bedienen sich die Tiere auch auf Feldern. Der gleiche Grund, warum auch Rothirsche in weiten Teilen des Landes ausgerottet wurden und massiv bekämpft werden. Sie sind nicht bedroht - im Gegensatz zum Wisent - aber Verbiß ist natürlich und die Schäden müssen die Jäger zahlen. Kein Grund, die Tiere wieder auszurotten - eher wäre eine Überlegung, die Jagd grundlegend zu reformieren, oder?
begrenzt wird der Park von einigen Gehegen, in denen Wild gehalten wird. Ich mag ja Wisente und schätze den ollen Grafen zu Sayn-Wittgenstein für sein Engagement, diese Art im Rothaargebirge wieder heimisch zu machen. Jäger und Bauern wehren sich gegen die Tiere - die Jäger wollen etwas zum Abballern haben und wollen die Verbißschäden nicht zahlen. Und Bauern stört der Verbiss und gelegentlich bedienen sich die Tiere auch auf Feldern. Der gleiche Grund, warum auch Rothirsche in weiten Teilen des Landes ausgerottet wurden und massiv bekämpft werden. Sie sind nicht bedroht - im Gegensatz zum Wisent - aber Verbiß ist natürlich und die Schäden müssen die Jäger zahlen. Kein Grund, die Tiere wieder auszurotten - eher wäre eine Überlegung, die Jagd grundlegend zu reformieren, oder?
Symbolfoto - das kann ich sicher noch oft verwenden
Symbolfoto - das kann ich sicher noch oft verwenden
Damhirsche - als Parkwild eingeführt sind sie inzwischen heimisch. Auch viel des Hirschfleisches stammt von Farmen, in denen die Tiere zum Schlachten gehalten werden (was ich, je nach Haltungsbedingungen, abartig finde)
Damhirsche - als Parkwild eingeführt sind sie inzwischen heimisch. Auch viel des Hirschfleisches stammt von Farmen, in denen die Tiere zum Schlachten gehalten werden (was ich, je nach Haltungsbedingungen, abartig finde)


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