lautenist

Wie vor 100 Jahren

Die Intelligenz der Menschen muß man in Zweifel ziehen. Vielleicht gibt es Schwarmwissen, aber in einer Horde ist der Mensch dumm. Die Coronaseuche belegt das eindrücklich.

*Hippe ist eine kurze Sense
*Hippe ist eine kurze Sense

Bereits vor 100 Jahren erschien im schweizer "Nebelspalter" dieses Gedicht — und es könnte genauso gut heute geschrieben sein. 

Daß eine Mehrheit Anweisungen gehorcht, aber auch völlig unreflektiert Lockerungen wahrnimmt, die eher wirtschaftlichen Interessen dienen, kann man problemlos auf der Straße beobachten. Da wird auch einfach als Argument genommen: "Das darf ich doch"
Es hat sich aber immer noch nichts Wesentliches an der Situation zu Februar oder März geändert. Weder ein Impfstoff noch eine wir eine effektive Heilung (auch wenn es hier glücklicherweise Verbesserungen gibt).
Wenn man aber enuss uffdie Gass geht, Presse und Fernsehen anschaut, hat man den Eindruck, die Seuche sei vorbei und gegessen. Klar machen die Kids dann Party. Hirn darf man offenbar nicht unterstellen, Appelle an das Verantwortungsgefühl verpuffen wie heiße Luft.
Ein erneuter Lockdown wäre angesagt — all die Urlauber, Partylöwen und Freiheit Genießer sind derzeit breits fleißig dabei, die Seuche zu verbreiten. Ein erneuter Lockdown wäre aber nicht mehr durchsetzbar. Also richten wir uns am besten auf viele Tote ein, die wir im Spätsommer und Herbst beklagen dürfen. Frohe Weihnachten dürfte es jedenfalls nicht geben. 

Eigentlich will ich auch noch Gedanken zu den sozialpsychologischen Konsequenzen unseres Umgangs mit der Seuche machen. Das muß noch etwas hinten anstehen. 


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