May 31st, 2021

Thomas

Gegender — interessante Artikel

Ein sehr guter Artikel zum Thema  

Ich finde ja zusätzlich, Gegender ist der ständige sprachliche Blick in den Schritt und Ausschnitt. Als sei die Welt nicht sexualisiert genug.

Die "jüdische Allgemeine" findet das Gendern geschmack- und respektlos


Im Prinzip wird mein Einwand, die Welt sei bereits sexualisiert genug, in diesem Beispiel auf die Spitze getrieben, weil die mit dem Gegender verbundene Reduzierung auf das Sexuelle die Opfer geradezu mißbraucht.

Was soll eine Formulierung wie diese zur Gerechtigkeit beitragen? 

„In der Ihnestr. 22 forschten Wissenschaftler_innen schließlich auch an den Körpern von Personen, die in nationalsozialistischen Vernichtungslagern und Heilanstalten ermordet wurden. Insbesondere Sinti_zze und Rom_nja, J_üdinnen, schwarze Personen und Menschen mit Behinderung fielen den Arbeiten des KWI-A zum Opfer." 

Im übrigen ist das nicht einmal richtig gegendert, denn wenn man das generische Maskulinum ablehnt muß man auch das generische Femininum ("Personen") ablehnen. Damit wird deutlich, daß es sich um sexuelle Diskriminierung handelt.