January 7th, 2010

Thomas

(no subject)

Ruhigen Schritts gehst Du dem Fluss entlang
Auf den Lippen ein fröhlich Lied
Verklungen schien des Sommers Sang
Bis du die Stimme erhobst

Dein Schritt hält inne, Du schaust Dich um
Ein alter Reiher steht müde im Fluss
Die Sonne verschwindet in strahlendem Rot
Der Reiher hebt seinen Hals und fliegt fort

Der Winter, so kalt, so weiss und klar
Macht deutlich, was ist und was war
Die Lieder verstummen, die Gedanken nicht
Du denkst nach und siehst das Licht

Ein zaghafter Blick zurück,
Weckt in dir den neuen Mut,
Zu versuchen, das zu leben,
Was bislang in weiter Ferne schien.

(Mit Dank an Sandra)
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