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Erste Rollertouren

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Der neue Roller ist da. Am Donnerstag war er endlich zugelassen und ich konnte gleich eine erste, kleine Tour durch den Taunus machen. Einmal rauf auf den Feldberg, dann die andere Seite runter und in einem Bogen zurück. Nicht sonderlich weit, klar! Aber ein erstes Kennenlernen.

Sehr angenehm finde ich die höhere Sitzposition. Der Sitz selbst ist recht hart, doch nach einer Tagestour gestern kann ich sagen, daß man einen Tag auf dem Bock aushalten kann. Und ich habe gestern weniger Pausen eingelegt, als ich eigentlich wollte. Die Endgeschwindigkeit spielt für mich kaum eine Rolle. Irgend jemand ist immer schneller oder findet, ich könne schneller fahren. Als gute Geschwindigkeit für mich persönlich hat sich (zumindest derzeit) ein Tempo von 70-90 km/h erwiesen, die der Roller in nahezu jeder Situation, auch auf den Steigungen im Gebirge, bringt. Angegeben ist er natürlich mit einem höheren Wert, den ich nicht erreicht habe. Eine kurze Strecke, auf der es frei war und die Landschaft eher langweilig, habe ich mal aufgemacht und bin auf etwa 110 gekommen. Das dürften etwa 100 echte Stundenkilometer sein. Mir reichen eigentlich die 80 Sachen, die das Gerät sicher fährt. Wahrscheinlich kann er noch mehr. Das werde ich sehen. Aber es gilt: Sportlich und Stress verbreitend können von mir aus andere Fahren — ich fahre zum Genuß!
Eine Schwäche sind die Rückspiegel, durch die man kaum etwas sieht. Von der Ausstattung fehlte mir eine kleine Ablage im Cockpit — ein Handschuhfach oder eine einfache Ablage. Da schaue ich mal, ob ich etwas hinzu kaufe, weil den kleinen Foto jeweils unter der Sitzbank hervorkramen war etwas mühsam. Und auch eine Flasche Wasser könnte dort sinnvoll untergebracht sein.
Vom Platzangebot her hatte ich den Foto, wie aus der Schweiz gewohnt, im Topcase untergebracht. Das Topcase ist in meiner Variante leider nicht, wie erwartet, mit dem "keyless go"-System verknüpft und muß immer mit einem Schlüssel geöffnet werden. Um mal schnell den Foto herauszuholen ist das nicht so gut geeignet. Für den nächsten Ausflug wanderte der Foto in's Helmfach unter der Sitzbank. 

Der Gipfel des Feldberg und auch die Strecke sind mir vertraut, so daß ich zwar viel spazieren geschaut habe, aber mir nichts fotogen genug erschien, anzuhalten — bei einer ersten Kennenlernrunde wollte ich das auch gar nicht.
Aber auf dem Gipfelplateu, in Oberreifenberg und später in Idstein habe ich kurz angehalten

Der Fernsehturm aus den 30er Jahren im Gegenlicht
Der Fernsehturm aus den 30er Jahren im Gegenlicht
Blick von oben in den Hintertaunus
Blick von oben in den Hintertaunus
Oberreifenberg mit Burg - von unten habe ich keine schöne Position gefunden, sie zu fotographieren. Ich habe auch nicht intensiv gesucht
Oberreifenberg mit Burg - von unten habe ich keine schöne Position gefunden, sie zu fotographieren. Ich habe auch nicht intensiv gesucht
Das isser - im Hintergrund das Schloß des nassauisch-idstein'schen Landgrafen, heute Schule
Das isser - im Hintergrund das Schloß des nassauisch-idstein'schen Landgrafen, heute Schule
Hexenturm in Idstein
Hexenturm in Idstein


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