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Singleküche: Gnocchi mit Hackfleisch und Gemüse

Ich wollte ja ein paar Rezepte teilen, um mich daran zu erinnern und — wer weiß? — vielleicht interessieren sie ja sogar den ein oder anderen

Am Werden
Am Werden

Die Corona-Küche verlangt hier und da nach einfachen, schmackhaften Gerichten, bevorzugt, ohne Unmengen an Geschirr zu benötigen. Ich mache ja gerne eine vegetarische Variante dieses Gerichts, doch dieses Mal gab es eine Version mit Hackfleisch.
Ich schnippelte eine scharfe frische Chilischote und so etwa 4 Zehen Knoblauch — reine Geschmacksache, wie viele man jeweils nimmt. Ich glaube, mit dieser Menge trifft man einen weiten Geschmack. Dazu 3 kleine Zwiebeln, die ich in Ringe schnitt. Zunächst habe ich etwas Öl erhitzt und Chili und Knoblauch angebraten. Je nach gewähltem Öl geht das sehr schnell. Dann das Hackfleisch (ich hatte etwa 400 g) krümelig anbraten. Wenn es ziemlich durch ist kommt Tomatenmark dazu, etwa 2 oder 3 Esslöffel. Eine frische Tomate wäre auch nicht schlecht (hatte ich gestern halt nicht). Das verrühren, dann Salz, Kurkuma, Mildes Paprika und Kreuzkümmel hinzugeben und wenn das verteilt ist die Zwiebeln hinzu geben. Sind auch die Zwiebeln glasig gebe man einen Pack Gnocchi dazu (am besten die frischen aus dem Kühlregal — die Tiefgefrorenen oder ewig haltbaren schmecken wie Gummi, finde ich) und lasse das etwa 5 Minuten bräteln. Immer mal umrühren, damit sich alles gut verteilt und anschließend das Gemüse dazugeben. Meine Maßeinheit ist wie meistens ein Suppenteller, den ich halb und halb mit TK-Paprika und Karotten gefüllt habe. Jede Menge Kräuter kommen nun dazu: Nur nicht sparen! Ich nehme Thymian, Rosmarin und/oder Kräuter der Provence. Je frischer desto besser. Dazu dann noch eine Büchse Champignons. Das Glas/die Büchse hebe ich auf, fülle sie mit Wasser, brösele einen Brühwürfel rein und gebe es in den Pott. Das Ganze noch etwa 10 Minuten köcheln lassen und fertig ist's — wenig Aufwand und sehr lecker!

Die vegetarische Variante mache ich übrigens ohne Brühe — da nehme ich etwas Kochsahne (100 ml), und Käse (am liebsten etwa 100-150 g gemischt Roquefort oder einen anderen lauschimmelkäse und irgendwas wie Mozarella oder geriebener Gouda oder früher auch guten Seiler Bratkäse — der persönliche Geschmack entscheidet) — auch eine sehr feine Variante! Nur sollte man hier vorsichtig mit den Chilis sein: Die wirken in diesem Gericht stärker

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