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Wanderung zum Altkönig

Schon länger geplant war, die keltische Festung (Ringwälle) und die Siedlungen hier in der Region etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Am Sonntag war es dann soweit, daß ich mich auf den Weg machte, die Ringwälle auf dem Altkönig anzuschauen. Damit ich den Roller benutzen konnte, um mir ein paar Kilometer Aufstieg zu ersparen wählte ich eine Route über Königstein-Falkenstein, an Lips Tempel vorbei.

Lips Tempel
Lips Tempel
Aussicht von der Plattform
Aussicht von der Plattform

Der erste Aufstieg auf dieser Route war ziemlich steil und ist durchaus vergleichbar mit einigen Wegen in den Alpen. 

Windbruch
Windbruch

Die Qualität der Wege ist aber besser (ein Highway verglichen zu den Trampelpfaden in den Bergen, die man dort Wege nennt). Ich bin dann am Nubronnersborn (dem Erfinder der Brieftaubenfotographie) auf den 300-Meter-Weg abgebogen, dem ich gefolgt bin, bis es hoch zum Gipfelplateau ging. 


Schöne Tiefblicke auf dem Weg
Schöne Tiefblicke auf dem Weg
Stimmungsvoll ...
Stimmungsvoll ...
... der Wald
... der Wald

Wieder ein sehr steiler, diesmal wegen des Schotters auf dem Weg sehr unbequem zu laufender Weg.

Aber am Ende ruft der Gipfel mit den keltischen Ringwällen, die zuletzt noch der lokalen Bevölkerung zum Schutz vor den Franzosen diente.

Hier kann man über den Ringwall steigen
Hier kann man über den Ringwall steigen
über weite Strecken ist er sehr gut als Menschenwerk zu erkennen
über weite Strecken ist er sehr gut als Menschenwerk zu erkennen
Wirklich kein bequemer Weg
Wirklich kein bequemer Weg

Aus meiner Zeit in der Schweiz habe ich mitgebracht, bei Wanderungen im hügeligen Gelände kaum auf die Strecke, aber sehr auf die Höhenmeter zu achten. Angeschrieben an einer Wanderkarte, die am Parkplatz des Rollers stand, habe ich auf dem Weg etwa 550 Meter an Höhe zurückgelegt, bevor es noch einmal nach oben ging, geschätzt ca. 100-150 Meter. Das qualifiziert den Ausflug als ausgewachsene Wanderung. Ich habe am nächsten Tag auch meine Knochen gespürt — kein Muskelkater, aber die ollen Knochen reagieren mit Schmerzen auf das, was sie als zuviel Belastung empfinden (Bursitis nennt man das).

Trotz Corona habe ich einige Leute, vor allem auf dem Gipfel gesehen. Aber für einen Sonntag und das schöne Wetter war es noch angenehm ruhig. Und schön war es, wieder das eigene rauschen des Waldes zu hören und das eigentümliche Pätschern der Bäche — das klingt ganz anders als in den Bergwäldern der Alpen! 


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