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Hysteria Corona

Natürlich ist Corona ernst zu nehmen, da es ältere Menschen sehr bedroht. Dennoch fand ich die Absage der Luminale unnötig. Vor allem natürlich, weil die Veranstaltung im Freien stattgefunden hätte. Daß die Teile der Veranstaltung, die in Räumen stattgefunden hätten, abgesagt wurden, ist nachvollziehbar und verständlich. 

Was also machen? Vor allem, weil dieses Wochenende schönes Wetter sein soll. Also erst einmal habe ich die ersten Frühlingszeichen im Garten fotographiert. Dabei habe ich, um es mir nicht ganz so einfach zu machen, das Minolta-Makroobjektiv benutzt. Auch natürlich, weil es ein sehr schönes Bookeh besitzt, wie ich finde.

Kirchlorbeer
Kirchlorbeer
Tulpen
Tulpen
Erstes nicht veganes Blümchen (mit Fleischbeilage)
Erstes nicht veganes Blümchen (mit Fleischbeilage)


Man muß sich immer mal klarmachen, warum das Ganze: Corona ist  hochansteckend. Bekommen tun das sowieso die meisten (also zwischen 30  und 70% der Bevölkerung). Für Menschen unter 70 und ohne ernstere  Vorerkrankungen ist das wie eine Grippe und bei vielen Erkrankten bleibt  es bei leichten Grippesymptomen. Etwa 2% der Erkrankten Sterben.  Vergleich wäre eine Influenza. Da sterben in Deutschland jährlich etwa  30.000 Menschen dran, bei etwa 120.000 bis 350.000 nachgewiesenen  Infektionen. Das sind zwischen 1% und 3%.  Man geht aber von 10 Mal  höheren Zahlen aus, weil viele Fälle nicht gemeldet werden.
Das macht Corona mit geschätzt dann etwa 30 Millionen Fällen in  Deutschland bei etwa 300.000 bis 600.000 Toten schon zu einer Nummer!  Doch der ganze Aufwand ist natürlich auch, um Ärzte und Krankenhäuser  nicht noch weiter zu belasten. Denn bei einer guten Versorgung erhöhen  sich die Chancen, das zu überleben. Und je mehr Zeit verstreicht, desto  eher hat man Therapien parat, die wirken.
Bei den Auswirkungen auf Wirtschaft und Börse muß es schon sehr dicke  sein, damit die derart weitgehend aktiv werden. Und das weltweit. Eine  Verschwörung ist da mehr als unwahrscheinlich.

Nun werde ich mich dann gleich auf den Roller setzen und schauen, ob ich nach Königstein komme. Dort hat es auf der Burg Uhus. Aber vielleicht knipse ich nur etwas in der Altstadt herum. Zuvor noch ein paar Bücher spenden und einer Mieterin einen Brief zustellen. Wo wir dabei sind: eine merkwürdige Frau! Erst einmal stellt sie mir die Mietkündigung per Einschreiben mit Rückschein zu. Naja: es kann ja sein, daß sie mich für sehr formell hält. Dachte ich. Ich habe sie dann gefragt, wann sie denn keine Zeit hätte für Wohnungsbesichtigungen, weil es doch viel bürokratischen Aufwand vermeidet, wenn ich einen Termin mit einem Interessenten abmache, sie dann informiere, sie ggf. absagt und ich dann neu ausmachen muß — viel unnötiger bürokratischer Aufwand. Für alle Beteiligten. Nun schreibt sie mir Termine vor, was eine Umkehrung der Rechtslage ist. Gut — das darf ich ihr nun nicht durchgehen lassen und ich muß leider den ganzen unnötigen bürokratischen Aufwand betreiben. Dabei war ich noch nett und gebe ihr deutlich mehr Vorlauf als gesetzlich üblich (üblich sind 24 Stunden, ich habe den nächsten Termin 2 Wochen vorher angekündigt). 

Eigentlich ging ich immer davon aus: sei nett zu den Menschen, dann sind sie auch nett zu Dir. Das gilt in diesem Fall jedenfalls nicht. Schade. Ich erwarte eigentlich inzwischen, daß ich mein Recht gerichtlich durchsetzen muß. Was dermaßen unnötig ist und nur darauf beruht, daß die gute Frau auf nicht vorhandenen Rechten pocht.


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