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wieder gesehen: Misfits of Science (Die Spezialisten unterwegs)

Durch irgendeinen Zufall kam mir die Serie wieder in den Sinn. Und plötzlich fand ich die Idee interessant, wie sie wohl heute auf mich wirken würde. Ich also bei Amazon geschaut, was die kostet (so altes Zeugs kostet ja meistens kaum was) und tatsächlich war das günstig genug, die paar Euro zu investieren.

Was soll ich sagen: am Anfang ist alles ungewohnt. Ich war in der Zeit dabei und hätte gedacht, es würde sich oft ein Aha-Gefühl einstellen, doch vom Intro, den Farben, Frisuren, dem Schauspiel, der Filmmusik - alles kam mir fremd vor. Ganz anders als ich Fernsehen in den 80ern in Erinnerung hatte. War schon ein eigenartiges Erlebnis. Doch dafür hatte ich es mir ja zugelegt. Und wenn man sich erst einmal auf dieses andere Fernsehen einläßt, gewinnen die Geschichten. Der Humor ist natürlich weit entfernt von dem, wie er heute im Fernsehen gezeigt wird: nicht besser und nicht schlechter! Er ist anders. Einiges ist niveauvoller, vielleicht, weil man damals noch davon ausgehen konnte, daß die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer größer als 1 Minute ist. Dafür ist das unangenehm Überdrehte heute weitgehend verschwunden.


Übrigens: Wenn man Courteney Cox nur aus Scream und neueren Sachen kennt lernt man sie hier von einer zuckersüßen Seite kennen. Zum Dahinschmelzen!

Die Geschichten sind gar nicht so doof, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen und persflieren bekannte Genres. Die optischen Effekte finde ich heute süß, sie tun ihren Zweck. Heute würde man CGI einsetzen bis zum Erbrechen und damit von der Geschichte ablenken.

Tags: film, lautenistenleben, memories
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