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Rezept: Jollof a la Thomas

Nachdem ein mit einer Ghaneserin verheirateter Freund fand, das Rezept entspräche nicht dem Jollof, wie er es kenne, ergänze ich ein "a la Thomas". Im Prinzip ist Jollof einfach nur gewürzter Tomaten-Reis.

Ein anderes Rezept sieht so aus

oder näher an meinem dann so

Es gibt, wie gesagt, sehr viele Rezepte.

Als Single möchte ich natürlich nicht übertrieben viel Aufwand betreiben und mache alles in einem Topf, also ich bereite das Fleisch zusammen mit dem Reis zu. Und auch  Gemüse packe ich mit dazu. Das Rezept wurde von mir abgewandelt, die Grundform stammt aus Äthiopien. Die obige Varianten kenne ich auch, aber meine finde ich durch die Schlichtheit sehr ansprechend - und es schmeckt!

Ich beginne damit, Chilie und Knobi anzubraten. 2 oder 3 Zehen Knobi und Chilie - 2 frische aus dem Asia-Land, kleingeschnippelt, oder 4 getrocknete, zerbröselt. Das hängt ein bißchen davon ab, wie scharf man gerne hat. Etwa 2 bis 3 Minuten. Dann gulaschgroß geschnittene Hühnerbrust (so etwa 300g)  dazu und etwa 5 Minuten anbraten. Als Öl nehme ich bevorzugt Erdnußöl aus dem Asialand.
Etwa 2 Eßlöffel Tomatenmarkt dazu, Kurkuma, Curmin dazu, dann eine mittelgroße, gewürfelte Zwiebel dazugeben und mit brutzeln. Mit einer Büchse Tomaten ablöschen. Die fülle ich dann nochmal mit Wasser und gebe das auch noch dazu plus einen Brühwürfel Hühnerbrühe. Salzen, reichlich Thymian, Kräuter der Provence dazu und einen Hauch Zucker oder Honig, Deckel drauf und ca. 20 - 25  Minuten auf kleiner Flamme köcheln.
Maßeinheit für Gemüse ist bei mir ein Suppenteller. Den fülle ich mit TK-Karotten und TK-Bohnen, meistens noch ein paar frische Tomaten, dazu eine Tasse Reis. Das kommt dann in den Topf, dabei aufpassen, daß alles mit der Flüssigkeit in Kontakt ist. Schwimmen soll es nicht, aber auch nicht im Trocknen sein. Umrühren und nochmal 30 bis 35 Minuten köcheln. Hier und da (alle 10 Minuten) schauen, damit nichts anbrennt, umrühren. Ggf. etwas Flüssigkeit (Wasser) nachgießen.

Fertig ist das Jollof a la Thomas, wenn das Gericht saftig, aber noch nicht trocken ist.

Die Menge reicht locker für 2 bis 3 Peronen/Portionen

Tags: gesund leben, kochen, lautenistenleben
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