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gelesen: Dear Amy von Helen Callaghan

Sehr gelobt wurde das Buch, ein Erstlingswerk. Clever konstruiert sei es, spannend, sensibel - was bei einem Entführungsdrama alles interessant klang. Also war ich sehr gespannt auf das Buch.



Wahrscheinlich wird das Buch verfilmt. Denn wie ein billiger Hollywood-Schinken wirkt das Buch auf mich, ein Drehbuch mit dem Tiefgang einer Seifenoper. Sprachlich bewegt sich "Dear Amy" auf Teenager-Niveau und wirkt oft wie eine Fan Fiction, die man im Internet lesen kann. Die Geschichte ist keinesfalls clever konstruiert sondern benötigt sehr brachiale Wendungen, die dem Leser vollkommen unvorbereitet und unplausibel aufgedrückt werden. Die Charaktere sind sehr oberflächlich und holzschnittartig gestaltet. Immerhin das Innere der Hauptfigur wird etwas tiefer beleuchtet, kommt dabei aber über triviale Betrachtungen kaum hinaus. Ein belangloses Buch - vielleicht könnte es eine nette Strandlektüre sein, wäre nicht die arg bemühte Geschichte, deren Konstruktion ich schon ärgerlich fand. 
Tags: buch, lautenistenleben, memories
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