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EKD rettet Schiffbrüchige

Egal, ob man es als Akt gelebter Nächstenliebe oder sichtbare Demonstration des Gewissens: die Kirchensteuer könnte schlechter angelegt sein.
Das voraus geschickt sind solche Samariterdienste zwar notwendig, aber dürfen nicht dazu dienen, die Reflexion über die Ursachen aktueller Flucht und den Gedanken an eine Zukunft zu verdrängen.
Da kommt viel zusammen, was Menschen dazu treibt, ihre Heimat zu verlassen. Der schnöde Mammon ist es selten, auch wenn es natürlich auch Wirtschaftsmigranten gibt. Schräg, wenn die Nazis nichts gegen Wirtschaftsmigration bei Besserverdienenden haben, sich aber schwer tun, wenn es sicht nicht um die Spitzen handelt, von Verdienst, Hierarchie und/oder Ausbildung.
Die meisten Menschen dürften aber vor Krieg und Verfolgung fliehen. Dazu kommen zunehmend Folgen des Klimawandels. Ich würde mir hier eine ethisch begründete Diskussion wünschen, die der Politik der EU und dem zunehmenden Einfluß der Nazis, die letzten Endes die gleiche Position wie die EU vertreten, nur radikaler, eine moralische Position gegenüber stellt.
Ein Schiff zu entsenden und zu finanzieren ist vor dem Hintergrund eine erste Aussage, die eine Botschaft für Menschlichkeit und gegen Abschottung aussendet.
Kurz: ich finde es gut, ein Schiff zu schicken. Es darf aber nicht dabei bleiben

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