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Garten Septemberbilder und Daguerreotype Achroat

Eigentlich ein Experiment war mein Garten. Mit dem Haus, in dem ich lebe, kam auch ein Baugrundstück zu mir, welches ich mangels Geld nicht bebauen kann, was ich aber auch nicht einfach verwildern lassen kann, wie es die Jahrzehnte vorher passiert war. Ich hatte mir also eine Art ökologisches Konzept überlegt, wie ich dieses Stück Land in ein kleines Paradies verwandeln könnte. Den kleinen Teil Nutzgarten, den meine Mutter, mehr als Hobby, bewirtschaftet wollte ich dabei erhalten, um meiner Mutter nicht die Aufgabe zu nehmen. Und fand, ein paar Kräuter für Insekten und die eigene Küche seien auch nicht schlecht.
Daneben sollte es eine Wildwiese werden plus ein paar heimische Bäume und Sträucher. Innerhalb des ganzen wollte ich eine Feuer- und Sitzecke haben, in die ich mich im Sommer zurückziehen könnte, um zu lesen, ein bißchen zu schreiben und vielleicht würden ja auch ab und an Freunde vorbeikommen.
Ich rechne damit, daß das in etwa im übernächsten Jahr wirklich in dieser Form nutzbar sein wird. Doch bereits im ersten Jahr war ich ziemlich begeistert - die Wildwiese fand meine Mutter Unkraut, doch ich konnte jeden Tag neue Blüten, neue Insekten und nun im Spätsommer/Herbst auch Vogelarten, die es vorher nicht gab. Ich habe nun noch ein paar weitere Sträucher gepflanzt, um den Sichtschutz zu verbessern und den Vögeln Schutz, Nahrung und Nistgelegenheit zu bieten. Im Großen und Ganzen eine große Freude. Hoffen wir, daß es sich entwickeln kann!


































Die letzten 4 Bilder sind mit einem speziellen Objektiv gemacht, einem Nachbau des Achromaten von Daguerre von 1839. Dieses Objektiv ist voll manuell - also vollkommen ohne die Helferlein, an die wir uns inzwischen gewöhnt haben. Dazu benutzte ich Steckblenden, welche ein oft bezauberndes Bookeh zaubern, die man beispielsweise am letzten Bild (des Farns) sehen kann. Ein interessanter Effekt, den ich etwas später im Palmengarten ausführlicher erforscht habe.

Hier noch ein paar Lautenbilder, bei denen der Effekt kaum zu erkennen ist


Tags: fotographie, lautenistenleben, memories
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