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Buchmesse


Am Samstag war ich auf der Buchmesse, vor allem, um Cosplayer zu fotographieren. Dabei war ich etwas unsicher, weil fremde Menschen zu fotographieren, wie es Streetfotographers machen, ist nicht so mein Ding. Nicht, daß ich das nicht gerne machen würde, doch für mich stellt es einen Zugang zu der fremden Person dar, eine Art soziale Interaktion, die mir unangenehm ist. Cosplayer nun sind bunt und machen das natürlich, um gesehen zu werden und haben sicher nichts dagegen, wenn sie fotographiert werden. Auf dem Cosplay-Areal in Halle 4.1 war es dermaßen voll, daß ich kaum brauchbare Bilder zustande gebracht habe. Doch überall auf dem Messegelände fanden sich Cosplayer und einige konnte ich auch ganz brauchbar fotographieren, denke ich.








Das Mädel fand ich süß




Da habe ich eine ganze Weile darauf gewartet, daß sie sich umdreht - vergebens! Wie Narziss in den Quell hat sie ihr Spiegelbild in der Glastür angeschaut






Natürlich habe ich mir auch die Ausstellungen der Verlage angeschaut und einige Vorträge gehört oder habe wenigstens ein paar Minuten zugehört. Problem für mich als Mensch, der viel liest und hier ja auch über sein Leseerlebnis schreibt ist, daß es mir nichts bringt, Bücher ausgestellt zu sehen. Ein Buch kann auch selbst ein Kunstwerk sein, wie auch auf der Messe eindrucksvoll demonstriert wurde






Die ollen Bücher waren ja nicht gebunden, sondern wie hier zwischen zwei Platten gepresst (wenn überhaupt und es nicht lose Blätter waren). Das nennt man dann einen Kodex, hier ein Replikat inklusive dem fein gearbeiteten Deckel


Faksimile von Van Goghs Skizzenbüchern
Die Originale habe ich auf einer Ausstellung angesehen gehabt ...


Toto, the Ninja Cat - dabei weiß doch jedes Kind, daß Toto der Hund von Dorothy ist *kopfschüttel*





Generell viel gegender und "Frauen gegen Männer aufhetz"-Bücher gab es. Dazu Unmengen an Lebenshilfe und sonstigen Ratgeber-Büchern. Fast eine ganze Halle für Religion - wenn man den uninteressanten Teil weggestrichen hat kann man die Messe an einem Tag absolvieren. Nur sind die Wege stellenweise recht lang zwischen Award Winning english literature und Suhrkamp (die auch ein interessantes Programm ausgestellt hatten - ich war aber erst so halb 3 in der Region. Da war kein Durchkommen mehr)






Die Festhalle in Frankfurt ist ein Ort persönlicher Geschichte. Unmengen an geilen Bands habe ich dort erlebt: Boston, Rainbow, Dio, Deep Purple, Genesis, Jethro Tull, Scorpions, AC/DC und ganz viele, die mir grade nicht einfallen.

Tags: buch, fotographie, gedanken, lautenistenleben, memories
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