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Rollern nach Frankfurt

Auf meine ersten Versuche, einen Weg mit dem Roller nach Frankfurt zu finden, der große Straße meidet und dennoch in der Innenstadt lande.Einfach, sollte man meinen, ist es aber gar nicht, weil der gesamte Verkehr auf Rad und Auto ausgerichtet ist. Radwege darf ich mit dem Roller eigentlich nicht nehmen und Autostraßen darf ich nicht nur nicht benutzen, sie sind auch extrem gefährlich. Wie so oft habe ich Naviki genutzt, um Anhaltspunkte zu finden, damals noch nicht mit dem Garmin (das Befestigen des Teils am Roller war gar nicht mal so ohne). Und so war das ein rechtes Abenteuer: Die Roller-Invasion Frankfurts! Als Einfalltore gab es einen Weg durch Eschborn und seine Hochhausschluchten, entlang der Nidda und dann durch das Getümmel und entlang des Mains - letztere war die erfolgreichste Tour, auch wenn ich auf dem Weg entlang des nördlichen Ufers rüde von einer Baustelle am Werk Griesheim der verblichenen Hoechst AG (keine Ahnung, wie das heute heißt) gestoppt wurde. Schön, daß die legendäre Stroofstraße, der ich noch zu Raucherzeiten meine Lunge spenden wollte,damit sie endlich einmal geteert wird, endlich saniert wurde oder wird. In diesem Fall war es ärgerlich, weil die Wege rund um das Chemiekombinat entweder verwirrend oder arg breit und vielbefahren sind. So bin ich auf dem Rückweg das südliche Mainufer entlang und war überrascht, dort fast durchgängig mit meinem Töffli den Radweg benutzen zu dürfen. Oder ich war blind und habe eine Sperre übersehen. Es gibt auf der Strecke entlang des südlichen Mainufers zwei Stellen, aus denen ich aus Sicherheits- oder Distanzgründen verbotenerweise Radwege benutze bzw. benutzen muß. Erträglich, finde ich. Klar, wäre es schöner, wenn es vernünftige Verbindungen gäbe, aber Verkehrsplanung in Dschörmenie ist offenbar Glücksache - dabei gibt es in Hessen nicht einmal eine CSU.
Die auf diesen Touren entstandenen Bilder sind mit der Contax G2 auf Adox CMS20 geschossen, die als Dia entwickelt wurden.


Liebighaus - heute ein Museum. Nach der Okkupation durch Preußen entstanden eine ganze Reihe Villen entlang des südlichen Mainufers, die heute oft als Museum dienen



über den Holbeinsteg schlich ich mich auf die südliche Mainseite und fotographierte Skyline, den Holbeinsteg und einen Ausflugsdampfer


Hafenturm - ich mochte die Stimmung dieser Szene


entlang der Nidda ist man oft weit weg von der Großstadt. Wunderschön


Hier wollte ich eigentlich nicht hin! Die Überführung, die mich über die Autobahn führen sollte war gesperrt und ich irrte durch die Gegend, um einen (erlaubten und ungefährlichen) Zugang Richtung Rebstock zu finden


Aber die Häuschen waren recht reizvoll








Schwalbach


... hier gibt es UFOs

Tags: fotographie, lautenistenleben, memories, rollern
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