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Gelesen: The Furthest Station von Ben Aaronovitch

Dummerweise habe ich bei den Romanen um Peter Grant, den Zauberlehrling in Diensten der Londoner Polizei, Abteilung Folly,  einen Sprung gemacht und das aktuellste Büchlein der Reihe gelesen. Nun muß ich all die Geschichten der inzwischen 7-bändigen Reihe dringend nachholen! Und das nächste Buch ist bereits angekündigt.


Ein dünnes Büchlein ist es, aber voller Witz und mit einer interessanten Kriminalgeschichte unter Beteiligung, diesmal von Geistern. Den typischen Teenager Abigail kannte ich noch nicht, Bev kommt wieder vor (meine Lieblingstochter der Themse) und wie immer viele skurrile Gestalten und Vorkommnisse, mit viel Witz erzählt.

Die Englischkenntnisse, über die man verfügen sollte, um das Buch im Original zu lesen, liegen über denen, die man für die Harry Potter-Reihe braucht, welche sprachlich für mich unter die leicht verständlichen Werke fällt. Aber die Ansprüche liegen unter denen der typischen Scheibenweltromane, so daß ich das Buch einem normal gebildeten Deutschen oder Schweizer durchaus empfehlen würde, lieber im Original zu lesen. Wie auch bei Terry Prattchet geht in der deutschen Übersetzung viel Witz verloren. Jede Übersetzung ist nun mal auch eine Interpretation - und bei Büchern, die ausgiebig von Sprachwitz Gebrauch machen gerät das leicht entweder ins Alberne oder aber der Witz geht verloren.

10,- € für das Büchlein finde ich ziemlich happig. Es ist trotzdem für das Lesevergnügen gut angelegtes Geld. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Tags: buch, memories, prosa, thomas chaos
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