Thomas

In eigener Sache

Langsam fängt nun die trübe Jahreszeit an und ich verkrieche mich in dieser Zeit wohl eher mit Buch in der warmen Kemenate als daß ich viele Fotoausflüge mache. Mir kam aber der Gedanke, das hier, was ja elektronisches Tagebuch sein soll, etwas zu erweitern, um meine Interessen noch detaillierter abzubilden und mir selbst auch Anregungen zur Beschäftigung zu geben. Darum will ich ein paar neue Tags einführen und alte wiederbeleben, die ich versuchen will, wöchentlich zu bedienen.

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Thomas

Die Heuchelei des "Green Deal"

In der FAZ wird in dem Gastbeitrag des kenianischen Ökologen Mordecai Ogada die Heuchelei des Westens thematisiert, wenn es um den "Green Deal" geht (ohne ihn freilich beim Namen zu nennen).
Als neutraler Blick von Außen ist das sehr lesenswert. Ein paar ausführlichere Zitate: 

Aus diesem Grund ist er [Klimawandel] ein so nützlicher Begriff, weil er das Krisennarrativ bedient. Wissenschaftler können Millionen Subventionen einwerben und ganze Karrieren darauf aufbauen, ohne etwas Konkretes zu tun."
"Eine der absurdesten Facetten jener Schimäre namens „Klimawandel“ ist das Aufkommen einer Monetarisierung der Umwelt und die Akzeptanz bizarrer Begriffe wie CO2-Ausgleich oder Emissionshandel. [...] Das Geld, das bei solchen Transaktionen den Besitzer wechselt, hat keinerlei Einfluss auf die Emissionen. Es besagt nur, dass diejenigen, die verschmutzen, dafür bezahlen. Die Kosten werden auf den Konsumenten abgewälzt, sodass die Verschmutzer keinen Verlust haben. Und da die meisten Emissionen bei der Produktion der wichtigen Konsumgüter entstehen, erweist sich das Ganze als ein simpler Erpressungsversuch, für den die Konsumenten bezahlen, um dann unter den Folgen in Gestalt von extremen Wetterlagen zu leiden.
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Thomas

Dreiste Wokeness

Mir ist es ja gleich — und aus Sicht der betroffenen Autorin ist es vielleicht sogar verständlich — wenn eine schwarze Autorin (Jasmina Kuhnke) sich in Nachbarschaft eines unbedeutenden rechten Verlags nicht wohl fühlt und darum die Teilnahme an der Buchmesse absagt.
Mehr Mühe habe ich, wenn sie fordert, andere sollten es ihr gleich tun und aus Solidarität ebenfalls die Teilnahme an der Messe absagen. Aber total daneben ist es, wenn eine Abgeordnete (und Kulturdezernentin der gastgebenden Stadt) unterstellt, schwarze Autorinnen müßten Angst an der Buchmesse haben und  fordert, rechte Verlage auszuschließen — aber bitte: Was sind rechte Verlage? Zählt auch Springer dazu? Und Angst? Bedarf ein diffuses Gefühl wie Angst nicht einer guten Begründung, um es zum Kriterium für die Teilnahme an der Buchmesse zu machen. Immerhin wird hier gefordert, Autoren aufgrund dieses Gefühls einer einzelnen Autorin die Stimme zu versagen, genauer: die öffentliche Wahrnehmung dieser Stimme zu unterdrücken. 

Es ist ja keineswegs so, daß schwarze Autorinnen auf der Buchmesse (und in Frankfurt sowieso) nicht willkommen wären. Immerhin ging der Friedenspreis an eine schwarze Autorin. 

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Thomas

Neues von der "Mach mal Panik"-Front: "Inzidenz ist gestiegen".

Welch Wunder! Wenn es weniger Beschränkungen gibt, man Getestete und Geimpfte zusammensteckt und generell so getan wird, als sei die Seuche durch - klar! Irgendwann bekommt die Seuche halt jeder. Ist bei Seuchen nun mal so. 

Wer sich nicht impfen läßt hat gute Chancen, im Krankenhaus zu landen. Und wer geimpft ist hat gute Chancen, daß er die Seuche nicht bekommt und wenn, dann nur schwach. 

Was da jetzt passiert ist vollkommen absehbar und es ist auch nicht weiter schlimm. Schwere Verläufe sind wohl so gut wie ausschließlich bei nicht Geimpften. Und diese Gruppe hat sich bewußt für Seuche und gegen Impfung entschieden. Mir tun nur die Pflegekräfte leid. Aber da die Politik partout keine Impfpflicht will ist das Ansteigen der Ansteckungsraten vollkommen absehbar und muß  kommen


Thomas

Am deutschen Wesen soll das Klima genesen

Erschreckend, was mit der Welt passiert. Absehbar schon lange, spätestens seit den späten 70ern. Und seit 1990 gab es unzählige Versuche, sich auf Maßnahmen zu einigen. Größtenteils erfolglos.

Ich bin nun nicht zum Grünen mutiert — man muß sich die globale Katastrophe aber immer mal wieder vor Augen führen, um die Arroganz (und eigentlich auch Dummheit) der deutschen Grünen vor Augen zu führen, die meinen, aus dem (vergleichsweise) kleinen Deutschland heraus ließe sich dieses Menschheitsproblem lösen. Vielleicht können wir Beispiele geben und Technologien entwickeln, die helfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Jeden noch so kleinen Hügel zum Industriegebiet zu machen, indem man Windräder drauf packt (für die parallel konventionelle Energieerzeugung bereitgestellt werden muß, falls die Dinger mangels Wind ausfallen. Sehr sinnvoll!).
Doch Annalenas arrogante Blödheit nervt mich immer mehr. Und es scheint wirklich, die wollen die zur Außenministerin machen *schauder*
Tatsächlich geht es neben Alternativen zur Energieerzeugung aus fossilen Quellen (Dinos), Wege zum Energiesparen und der Notwendigkeit, vorhandene Technologien effizienter zu machen vor allem darum, CO2 aus der Atmosphäre zu bekommen. Nur letzteres bietet eine Chance, die Katastrophe aufzuhalten. Grüne Klimaschutzromantik hilft da nicht dabei.


Illner schaue ich ja nicht — wegen Gendersprech und weil die Tante  nervt. Die Kritik gibt aber einen Anhaltspunkt, auf welches politische Chaos wir zusteuern.

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