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lautenist


Thomas öffentliches Tagebuch

The world of a photographing lute enthusiast


[sticky post]Lautenverkauf - lutes for sale
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lautenist

Being over 50 life offers new challenges. As a result of changes in my life I will offer some of my instruments for sale. Sad to say goodby to this family members - but you can feel lucky for the chance to obtain one of them!

Wenn man über 50 ist ergeben sich letzte Gelegenheiten, das ein oder andere im Leben neu auszurichten. Als Folge der geplanten Änderungen ergibt sich die Notwendigkeit, meine Lautensammlung zu verkleinern und für Euch die einmalige Möglichkeit, günstig zu sehr guten Instrumenten zu kommen.

Biedermeiergitarre, Renzo Salvadore, frz. Stil, 7-Saiter, 3000,- €


Barocklaute, 11-chörig nach Tielke, Markus Dietrich, reich verziert, 5000,- €



Wandervogellaute, renoviert, 400,- €


alle Instrumente kommen mit passendem Koffer, all instruments with case
Innerhalb einer vernünftig erreichbaren Umgebung bringe ich die Instrumente gerne vorbei. Probegespielt werden können sie in der Nähe von Frankfurt, instruments can be played and tested close to Frankfurt, Germany

Altstadt Oberursel
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lautenist

Nachdem der Ausflug nach Bad Homburg etwas frisch war ging es am nächsten Tag nach Oberursel, die dortige Altstadt fotographieren.

In Orschel für einen Skandal sorgte der Fastnachtsbrunnen,  der eine alte Tradition augenzwingernd darstellt Wurde ein Ehemann von seiner Ehefrau verprügelt wurde die Frau an Fastnacht von Narren und auch Närrinnen in der Altstadt auf einen Esel gesetzt und durch die Stadt geführt.Es gab (natürlich) Leute, die hinter dem Aufstellen dieser Skulptur auf dem Brunnen einen frauenfeindlichen Akt witterten.
In Orschel für einen Skandal sorgte der Fastnachtsbrunnen, der eine alte Tradition augenzwingernd darstellt Wurde ein Ehemann von seiner Ehefrau verprügelt wurde die Frau an Fastnacht von Narren und auch Närrinnen in der Altstadt auf einen Esel gesetzt und durch die Stadt geführt.Es gab (natürlich) Leute, die hinter dem Aufstellen dieser Skulptur auf dem Brunnen einen frauenfeindlichen Akt witterten.
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Ausflug in den Taunus
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lautenist

Ein Grund, warum ich alte Kameras mag ist, daß sie oft keine Batterien brauchen. Haben sie keinen chemischen Belichtungsmesser (meist auf Selenbasis), dann muß man die Lichtsituation entweder schätzen oder einen externen Belichtungsmesser benutzen. Gerne benutze ich den Pentax Spot Meter V, der zur Messung nach dem Zonensystem perfekt ist und mit dem ich grandiose Ergebnisse bekomme. Der ist aber recht groß und den will ich nicht immer mitnehmen.
Ziemlich zuverlässig und sehr klein, darum meistens in der Tasche ist noch ein alter, kleiner Sekonic  l-208. Und ich habe die Light Meter Tools auf dem Natel. Die habe ich gegen die Lichtmessung meiner Nikon D750 verglichen und sie ist sehr nahe dran, je nach Messmethode, die ich dort wähle.
Warum erzähle ich das? Ein weiterer Ausflug mit dem Roller ging in den Taunus. Nichts Großes, nur den Hügel hoch und ein bißchen rumgefahren, unter anderem, Um die Königsteiner Altstadt und Burg zu fotographieren. Ich hatte meine F6 dabei und die Bessa III. Beide haben batteriebetriebene Lichtmessung. Mit der Bessa III konnte ich gar keine Fotos machen, mit der F6 nur einige Fotos aus der Startphase des Ausflugs.

Kronberg
Kronberg
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Erster Rollerausflug des Jahres
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lautenist

Mein erster Ausflug mit dem Roller war ein Besuch im benachbarten Duodezfürstentum (Größe 221 qkm, der Kanton Obwalden ist etwa doppelt so groß), welches ebenso wie Nassau von den Preußen annektiert wurde.

Dieser Besuch war Anfang Februar. Es war auf dem Roller doch noch frisch und somit beschränkte ich den Besuch weitgehend auf das Schloß.

Dieses Schloß ließ Friedrich II., der Prinz von Homburg oder der "Prinz mit dem silbernen Bein" 1680 auf dem Gelände der alten Burg bauen. Der weiße Turm geht im unteren Teil auf diese Burg von ca. 1180 zurück. 

Friedrich steht auch für die "deutsche Willkommenskultur", denn er siedelte die aus Frankreich vertriebenen Hugenotten und Waldenser in der Region an. 

Nach der preußischen Invasion war das Schloß ab 1866 Sommerresidenz der deutschen Kaiser.

Bekannt war Bad Homburg vor allem als "Mutter von Monte Carlo" durch das sich im Schloßpark befindliche Spielkasino, welches 1841 eröffnet wurde. Die Nähe zu Russland wird auch durch die vielen Russen deutlich, die ihre Spielsucht in der Region auslebten - in Wiesbaden (Nassau, seit 1771) und Bad Homburg, natürlich kamen die Schriftsteller, Adeligen offiziell zum Kuren nach Nassau, aber Dostojewskij und Turgenjew verewigten die Spielbanken auch literarisch. Da sie aufgrund der guten Bahnverbindungen hier logierten und von hier aus ihren Weg nach Wiesbaden und Bad Homburg nahmen finden sich auch von hier literarische Spuren.

Beim Ausflug hatte ich meine Nikon F6 dabei. Fotographiert habe ich auf Ektar 100 und TMax 400.

Kurze Pause auf dem Weg Man sieht die Skyline von Frankfurt sehr schön. Leider auch die Stromleitungen im Bild. Darum hier nur ein Blick entlang des Taunushangs
Kurze Pause auf dem Weg Man sieht die Skyline von Frankfurt sehr schön. Leider auch die Stromleitungen im Bild. Darum hier nur ein Blick entlang des Taunushangs
Man sagt über den Hexenturm, dass früher rothaarige Frauen dort eingesperrt und so lange gefoltert wurden, bis sie gestanden, Hexen zu sein. Dann wurden sie erst recht gefoltert. Wenn sie also einmal drinnen waren, kamen sie nicht mehr raus! Der Hexenturm hieß aber eigentlich Hessenturm und war Teil der Stadtbefestigung, wie auch der Rathausturm, in dem wirklich vermeindliche Hexen verwahrt und gefoltert wurden. Gruseln darf man sich aber an beiden Orten
Man sagt über den Hexenturm, dass früher rothaarige Frauen dort eingesperrt und so lange gefoltert wurden, bis sie gestanden, Hexen zu sein. Dann wurden sie erst recht gefoltert. Wenn sie also einmal drinnen waren, kamen sie nicht mehr raus! Der Hexenturm hieß aber eigentlich Hessenturm und war Teil der Stadtbefestigung, wie auch der Rathausturm, in dem wirklich vermeindliche Hexen verwahrt und gefoltert wurden. Gruseln darf man sich aber an beiden Orten
Der Rathausturm, ebenfalls Teil der Stadtmauer: hier wurden wirklich Hexen gefangen gehalten und gefoltert
Der Rathausturm, ebenfalls Teil der Stadtmauer: hier wurden wirklich Hexen gefangen gehalten und gefoltert
"Pass uff, Alder"
"Pass uff, Alder"

Colour photos under the cut ...

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Meinung, Aufmerksamkeit .... Awareness
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lautenist

Ich bin ja, das ist vielen sicher bereits aufgefallen, Idealist. Im philosophischen Sinn bin ich das mit Einschränkungen, denn es gibt auch eine Wirklichkeit jenseits unserer Vorstellung. Ich schließe das Transzendentale nicht aus. Dort bin ich nahe an Kant.
Da wir zur Zeit in einer spätromantischen Kultur leben und ich mit dem Kitsch der 70er und 80er genauso groß geworden bin wie mit Marcuse und Horkheimer ergibt sich in meiner Denkwelt ein wüster Mix verschiedener Strömungen. Ich dachte immer, es gäbe bei mir immer Anknüpfungspunkte für ein Gespräch. Von ganz platt (auch wenn ich absolut kein Smalltalk-Talent bin) bis hin zu anspruchsvollen Themen. Was mich aber zur Verzweiflung bringen kann ist, wenn man so überhaupt nicht mehr miteinander reden kann — und in vielen Fällen auch gar nicht mehr will. Die Ohren des Gegenüber gehen einfach zu. Als Replik kommen dann entweder Beschimpfungen oder ad hominem-Argumente ("wer bist Du denn, daß Du mitreden willst").
Hier im Ort war ich oft Zeuge von Kneipengesprächen — oder auch bei Familienfeiern — in denen man den Eindruck gewinnen mußte, wer am lautesten spricht habe recht. Da ich das gewohnt war fiel mir nicht auf, daß diese Gesprächskultur inzwischen üblich ist. Haben solche Gespräche einen Sinn? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es grade die Sinnlosigkeit, die diese Gespräche ausmacht: man streitet, kann sich aber hinterher hinsetzen und gemeinsam einen Eppler trinken, denn "mer habbe ja nur schläächtgebabbelt".
Wird dieser Diskussionsstil nun aber in schriftlicher oder halbschriftlicher Form in den Medien gepflegt, bekommt er eine Ernsthaftigkeit, die eigentlich lächerlich wäre, aber leider inzwischen ernst genommen wird. Es werden Likes zu Facebook-Kommentaren und -meldungen gezählt, es wird über "Tendenzen aus den sozialen Netzwerken" berichtet etc. — kann man also Facebook als vox populi ansehen? Dazu werde ich noch etwas schreiben, aber hier bereits die Kurzfassung: Nein! Denn auf Facebook geht es denen, die dort Content verbreiten um Aufmerksamkeit. Es wird geschrien wie auf einem Bazar, um Gehör zu finden. Je lauter und je unfreundlicher, desto besser. Man darf auch nicht vergessen, daß die Plattform Facebook von Werbung lebt, die dort geschaltet wird. Facebook hat also kein Interesse an gepflegten, ergebnisorientierten Diskussionen, sondern es geht um die Show. Werbung wird als erfolgreich bezahlt, wenn sie wahrgenommen wird.
Der Erfolg von Facebook beruht  zu einem guten Teil darauf, daß man sich dort selbst in einem geschützten Raum fühlt, sich so darstellen kann, wie man will und alles ausschließen kann, was an dem Bild, das man gerne von sich vermitteln möchte, stören könnte.
Dabei geben die Menschen sehr viele Informationen von sich preis, die für gezielte Werbung genutzt wird.
Das ist solange unproblematisch, solange man es gebührend wenig ernst nimmt. Es gibt viele, liebevoll gestaltete Seiten auf Facebook und selbst über das exotischste Hobby findet man dort Gleichgesinnte, um sich auszutauschen. Für den Nutzer bot Facebook auf diese Weise einiges. Bezahlt wird das mit einer Dauerberieselung mit Werbung. Zunehmend allerdings nicht entsprechend gekennzeichnet und teilweise derart subtil eingestreut, daß es nicht mehr okay ist (s. Cambride Analytica Skandal). Hier wurde eine Grenze überschritten.
Facebook ist ein Medium, zur Meinungsbildung ist es aber aufgrund seines Aufbaus vollkommen ungeeignet.   

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Weltfrauentag
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Wie jedes Jahr rege ich mich auch dieses Jahr wieder darüber auf, was für ein Unsinn an diesem Tag geplappert wird. So stellt sich eine Bundesfamilienministerin vor eine Kamera und spricht öffentlich von einem "Pay Gap" von 21%. Die Zahl geistert immer wieder durch den Raum. Als ich die das erste Mal hörte dachte ich "Skandal! Das ist Diskriminierung" und dann weiter "und das geben die offen zu" und dann aber "irgendwas stimmt da doch nicht" und somit  forschte ich etwas genauer nach. Denn es wäre ja tatsächlich diskriminierend, wenn alleine schon in Tarifverträgen eine unterschiedliche Einstufung für Männer und Frauen geschehen würde. Das legt diese Formulierung ja nahe: "Frauen verdienen im gleichen Job bei gleicher Qualifikation 21% weniger". Würde man doch denken, oder?  tatsächlich gibt es eine solche Unterscheidung aber nicht. Ich kenne auch keinen Tarifvertrag, der eine Unterscheidung nach Geschlecht macht. Genannt werden üblicherweise die Kriterien Lebens- und Dienstalter sowie Qualifikation. Tatsächlich wird der größte Teil des Unterschieds dadurch bereits erklärt (Lebens- und Dienstalter - Frauen haben häufig weniger Dienstjahre, bspw. durch Erziehungszeit). Forscht man noch etwas weiter kommt man darauf, daß es einen nicht erklärbaren Restunterschied in der Bezahlung von ca. 4% gibt - das liegt innerhalb der statistischen Abweichung. 

Die Behauptung, Frauen würden in der Bezahlung diskriminiert ist also schlicht und ergreifend falsch. 

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Cuteness overload
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Polarfuchs
Polarfuchs
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Folgenloser Klimaschutz
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Nun hat Svenja Schulze also einen Gesetzentwurf zum Klimaschutz vorgelegt.
Natürlich ist das faktisch eine Alibiübung, die ihr und der SPD zur Profilierung dient, aber wenig Chancen hat, in konkreten Maßnahmen zu enden. Das vorgeschriebene Ziel für 2020 ist bereits nicht einhaltbar. Ein Plan bis 2050 kann natürlich ehrgeizige 95% Einsparziel enthalten - Tante Svenjas Märchenstunde.
Anhand dieses Rahmens wird deutlich, woran es krankt; die CDU-geführten Ressorts sind von Luschen besetzt, die sich ihre Maßnahmen von der Wirtschaft vorschreiben lassen. Die SPD kämpft gegen den Untergang, macht hier und da sogar in ihrer Verzweiflung gute Vorschläge, hat aber keine Glaubwürdigkeit mehr. Generell hinterlässt die allgemeine Führungsschwäche, die durch eine sich verabschiedende Kanzlerin verstärkt wird, ein Gestaltungsvakuum, in dem echtes Nichtstun wie während der desaströsen Koalitionsverhandlungen, geradezu wohltuend wirkt. Alle hoffen darauf, daß die GroKo endlich scheitert- Doch die SPD ist sich ihrer Schwäche wohl bewußt - die Chance für die Luschen der CDU, ihre Politik, genauer die der Lobbyverbände, die sie repräsentieren, durchzusetzen. Ein Jammerspiel, bei dem die SPD nur verlieren kann: Ausscheren aus der Koalition schwächt sie genauso wie ein Verbleiben in der Koalition. Dramatisch ist auch der offenkundige Mangel an Personal in den ehemals großen Parteien: CDU und SPD haben keine Leute: Barley und Schulze werden in der GroKo verbrannt, auf Warteposition ist niemand sichtbar. In der CDU wurde das an der Nachfolge für Merkel deutlich - wenn Merz den Lazarus gibt! In der SPD durch Nahles als Nachfolgerin von Schulz.
In Folge glaube ich kaum, daß die GroKo zerbrechen wird, auch wenn das Land zur Zeit faktisch nicht bzw. von den Lobbyverbänden regiert wird. Alle Parteien und mehr noch! Einzelne Politiker werden die verbliebene Zeit nutzen, sich zu profilieren.
Es steht natürlich zu hoffen, daß ich mich irre und Deutschland sich wieder an die Spitze einer Entwicklung setzt, die notwendig ist und die auch wirtschaftlich viele Chancen bietet - wenn man sich wohl auch von dem Fetisch "Auto" (zumindest mit Dinoverbrenner) verabschieden muß.
Der Entwurf von Schulze ist jedenfalls gut. Er bräuchte aber Konsens und konkreten Inhalt. So ist es eine Absichtserklärung wie so viele.


Wölfe zum Abschuß freigegeben
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Die widerliche Weinkönigin, die in der Politik als verlängerter Arm des Bauernverbandes tätig ist, die unselige Klöcknerin, will Blut.
Wie vermutet ist nach dem Fall der "letzen Bastion" Svenja Schulze (Vorsicht, Link geht zu Facebook) "Feuer frei" die Maxime dieser unseligen Politikerinnenimitation.
Wenn Landwirte/Weidetierhalter und ihr verlängerter Arm sich den Profit an erste Stelle setzen ist das unvernünftig. Sie leben schließlich von der Natur. Wir alle tun das. Wenn die Bauern das Grundwasser vergiften oder die Artenvielfalt bekämpfen (Insektensterben) dann muß die Politik eingreifen. Denn entgegen der Auffassung der Klöcknerin ist ihr Job, dafür zu sorgen, daß unsere Ernährung sicher und gesichert ist und nicht, daß Landwirte viel Profit machen. Ihr Job ist die Vermittlung gesellschaftlicher Interessen gegenüber den Landwirten. Nicht ausschließlich Interessenvertretung der Landwirte. Relativ neu in der politischen Landschaft (wenn man bedenkt, daß auch das Internet für die CDU Neuland ist) ist, daß Klimaschutz und Biodiversität eine wichtige Rolle spielen. Das erweitert die Aufgabe der Politik dahingehend, daß Landwirtschaft nicht nur für Ernährung zuständig ist, sondern die Frage, wie weit Landwirte in die Natur eingreifen dürfen gesellschaftlich stark an Relevanz gewinnt. Natürlich geht es immer auch um eine Abwägung, wo und wie weit wir in unserer Kulturlandschaft regulierend eingreifen müssen oder nicht. Diese Entscheidung darf man heute aber nicht mehr ausschließlich nach wirtschaftlichen Interessen treffen. Das hat sich aber bis in die Weinberge offenbar noch nicht herumgesprochen.
Somit sehe ich den Kampf für den Wolf nicht nur als Bemühung, eine Tierart zu schützen sondern es geht auch darum, ob unsere Politik die Aufgaben der Zukunft verstanden hat. Es ist natürlich eine Aufgabe, die nicht gelöst werden kann, ohne neue Grenzen zu ziehen. Und natürlich sind Landwirte und Förster unter den ersten, die diese notwendige Umgewichtung spüren und die ersten, in deren Umfeld diese Diskussionen stattfinden.
Wenn man die Tatsachen betrachtet gibt es überall dort, wo ernsthaft Herdenschutz betrieben wird kaum Schäden durch Wölfe. Die zu übernehmen ist Aufgabe der Politik - wenn ernstzunehmender Herdenschutz betrieben wird. Wo das nicht möglich ist (wie auf den Deichen) müssen andere Lösungen her. Die Rolle der Jagd muß überdacht werden. Jäger erfüllen, außer der Jagd wichtige Funktionen. Das Recht gibt ihnen Rechte, die sich eigentlich nur mit mittelalterlichen Traditionen (oder Göring) erklären lassen und die auf eine vernünftige Basis gestellt gehören. Unter der Prämisse dessen, daß wir zusehen müssen, die Umwelt noch besser zu schützen und nach Möglichkeit renaturieren.
Wenn man die Diskussion und die getroffenen Entscheidungen vor diesem Hintergrund betrachtet kann einem nur Angst und Bange vor der Zukunft werden, vor allem, nachdem Svenja Schulze umgefallen ist und den Wolf dem Primat des Profits geopfert hat.
Es ist abzusehen, was mit dem (guten) Entwurf ihres Klimaschutzgesetzes passieren wird.
Die wiederholt unselige Rolle der BILD muß auch erwähnt werden. Jettes tote Schäfchen sind sehr gut in Erinnerung (eines von dutzenden Beispielen). Jette war wohl noch nie mit Papa im Schlachthof, wo ihre lieben Schäfchen zu Ostern landen. Eine widerliche Stimmungsmache.

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Schiefer Wald bei Eschborn
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Schiefer Wald bei Eschbarn
Schiefer Wald bei Eschbarn
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