Thomas

Ein neuer Verrat

Ich fand die Invasion Afghanistans schon immer einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den die UN nur angesichts des Anschlags auf die 2 Türmchen gebilligt hat (obwohl auch da schon klar sein konnte, daß Afghanistan nicht an den Anschlägen beteiligt war). 

Nachdem man dort aber einmarschiert ist, um Frieden, Demokratie und Menschenrechte zu bringen , was mich eher zum Schmunzeln verleitet hat (wie wohl auch sehr viele deutlich bedeutendere Menschen) fand man, man müsse auch etwas richtig machen. Und da konnte ich, widerwillig zwar, zustimmen: Opiumanbau bekämpfen (da haben sie versagt: Obwohl die Plantagen auf Luftbildern deutlich zu erkennen gewesen wären wurde der Anbau und Export deutlich verstärkt. Dabei gilt die CIA als bedeutendster Exporteur/Handelspartner, wie ich gehört habe), Schulen und Brunnen bauen und betreiben, generell Ausbildung als Basis eines selbstbestimmten und selbstbewußten Lebens. Einen Weg hin zu einem demokratischen Islam zeigen, der Menschenrechte achtet - all diese netten Dinge, die im Laufe der Jahre immer mehr an Bedeutung verloren und in dem Maß, in dem man die hehren Ziele aufgab wurden die Taliban stärker.

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Thomas

Hirschhorn

Nach der Burg stand natürlich auch ein Besuch in diesem südlichsten hessischen Städtchen auf dem Programm. Das war gar nicht einmal so einfach, denn alle möglichen Einfahrten zur Altstadt waren für Motorräder verboten — wie ich überhaupt dieses diskriminierende Schild, das wohl erfunden wurde, um die Deppen, die vor allem Lärm machen wollen und sich schnell fühlen, fern zu halten. So müssen auch hier wenige wegen vielen leiden — und ich dachte, Sippenhaft sei abgeschafft.

Die Burg/Schloß Hirschhorn
Die Burg/Schloß Hirschhorn
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Thomas

Heidelberg

In der Stadt selbst war mir entschieden zuviel Betrieb — damit hatte ich nicht gerechnet. Corona, man erinnert sich? Und außerdem war es ein Wochentag. Darum bin ich nur einmal schnell durch die Altstadt geschlendert und dann auf teilweise unbeschreiblich schlechten Straßen zu Aussichtspunkten in den Hügeln um die Stadt herum gefahren. 

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Thomas

Privilegien nur für Geimpfte?

Die Debatte ist schwierig: Man sollte endlich anerkennen, daß ein Test nicht vor einer Erkrankung schützt und die Impfung nicht davor, die Seuche weiterzugeben. Das bedeutet, daß die Gleichsetzung beider Gruppen nicht funktioniert, wie bereits hier ausgeführt.
Lambrecht (Justizministerin, SPD), Laschet (CDU-Kanzlerkandidat und -vorsitzender) und der Spaßvogel Lindner (FDP-Vorsitzender und Marktradikaler) liegen hier falsch und mißachten diese Tatsache. 

Was wir jetzt erleben ist die logische Entwicklung dieser Gleichsetzung von Test und Impfung: die Nicht-Geimpften werden durchseucht.
Gegen die Durchseuchung der Nicht Geimpften hilft die Selbstisolierung — vielleicht! Und das auch nur auf eine nicht bekannte Dauer (niemand ist eine Insel)

Man müßte nun zusehen, diejenigen, die sich noch impfen lassen wollen, schnellstmöglich zu impfen. Die, die es nicht wollen, bekommen früher oder später sowieso die Seuche. Die Vorstellung, 85% der Bevölkerung zu impfen und eine Herdenimmunität zu erreichen war von vorne herein Unsinn. Dieses Ziel muß fallengelassen werden.

Die Personengruppe, auf die wir unser Augenmerk lenken sollten sind die, die sich nicht impfen lassen können. Wie kann man die schützen und ihnen trotzdem möglichst viele Freiheiten zugestehen?